Schlusslicht kommt nach 0:4-Rückstand auf 3:4 und 4:5 heran

Erst desaströs, dann kampfstark! Eintracht Northeim verliert 4:6 beim VfL Oldenburg

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Wie schon so oft in dieser Saison bäumten sich die Northeimer zu spät auf. Sie kamen nach 0:4-Rückstand nochmal in Schlagdistanz, verloren aber dennoch. 

Oldenburg – Die Krise des FC Eintracht Northeim in der Fußball-Oberliga hält an. Eine Woche nach dem Heim-0:6 gegen Delmenhorst gab es am Sonntag die nächste Niederlage. Das Schlusslicht kassierte beim VfL Oldenburg erneut sechs Gegentreffer, war diesmal aber in einem speziell in der zweiten Halbzeit völlig wilden Spiel selbst vier Mal erfolgreich. Punkte gab es nach der 4:6 (0:4)-Pleite abermals keine.

Die Bilanz: Einer desaströsen ersten Hälfte folgte ein zweiter Durchgang, in dem sich die Northeimer willensstark auf 3:4 und 4:5 herankämpften, die Hypothek aus Halbzeit eins war aber nicht mehr abzulösen.

Die Northeimer begannen unter Regie von Co-Trainer Oliver Hille ordentlich. Er vertrat Simon Schneegans, der am Dienstag Vater geworden war. Die erste Gelegenheit hatte Ilyas Bircan. Quasi im Gegenzug waren die Gastgeber effektiver. Torwart Christopher Meyer bekam den Ball nicht richtig zu fassen - 1:0 durch Thomas Mennicke (14.)! Drei Minuten später landete ein abgefälschter Ball auf dem Kopf von Conrad Azong, der erhöhte (17.). Da passte es ins Bild, dass wiederum nur kurz darauf Maurice Fiolka nach einem Zusammenprall runter musste. Für ihn kam Rudolph.

Den dritten Treffer schenkten die Northeimer dem VfL: Janek De-Buhr sprintete in einen zu kurzen Pass und netzte zum 3:0 ein (43.). Doch noch war die erste Hälfte nicht vorüber. Konter Oldenburg, Pass auf Andre Jädtke, der den Schlusspunkt unter den ersten Durchgang setzte. Die Northeimer dürften froh gewesen sein, endlich in die Kabine zu dürfen.

Der zweite Spielabschnitt sollte es in sich haben. Per Doppelschlag brachten Bircan (54.) und Melvin Zimmermann (56.) die Gäste zurück. Sollte die Partie wirklich nochmal spannend werden? Die Gäste waren aus ihrer Lethargie erwacht. Und sie belohnten sich. Spätestens nach dem Anschluss, den Marc-Yannik Grunert besorgte (67.), war Zählbares drin. Etwas den Schwung aus den Segeln nahm den Northeimern VfL-Kicker Joshua König, der mit dem 5:3 (73.) die Nerven in seinem Lager beruhigte.

Doch das muntere Scheibenschießen ging weiter: Grunert legte für die Northeimer zum 4:5 nach (80.), De-Buhr stellte jedoch den alten Abstand wieder her (83.). Dabei blieb es.

Eintracht: Meyer - Mackes (74. Kratzert), Fiolka (23. Rudolph), Horst, Rüffer - Hille, Hehn, Blötz, Grunert - Zimmermann, Bircan

Tore: 1:0 Mennicke (14.), 2:0 Azong (17.), 3:0 De-Buhr (43.), 4:0 Jädtke (45.), 4:1 Bircan (54.), 4:2 Zimmermann (56.). 4:3 Grunert (67.), 5:3 König (73.), 5:4 Grunert (80.), 6:4 De-Buhr (83.) 

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