Fußball-Oberliga: Eintracht Northeim ist Donnerstag auswärts im Einsatz, Sonntag geht es daheim rund

Erst Rotenburg, dann Oldenburg

Klare Angelegenheiten: Das Hinspiel gegen Rotenburg gewann die Eintracht mit Marcel Braun (links) und Marc-André Strzalla mit 5:0. Oldenburg wurde im ersten Vergleich 4:0 bezwungen. Archivfoto: osx

Northeim. Doppelter Einsatz für die Oberliga-Fußballer des FC Eintracht Northeim: Die Kicker treten bereits Donnerstag ab 19 Uhr beim Rotenburger SV an, ehe es Sonntag daheim ab 14 Uhr gegen den VfL Oldenburg geht. Wir beantworten die wichtigsten Fragen zu diesem Doppelspieltag.

? Wieso muss die Eintracht Donnerstag UND Sonntag ran?

! Die Sonntags-Partie gegen Oldenburg ist die reguläre Begegnung des 27. Spieltages. Das Duell in Rotenburg sollte ursprünglich am 21. März stattfinden, wurde aber abgesagt, weil der Platz nicht bespielbar war. Neuer Termin war Freitag, 1. Mai. Um aber vor Sonntag einen Tag mehr Pause zu haben, einigten sich beide, bereits am Donnerstag zu spielen. „Wir haben uns darauf eingelassen, obwohl das für uns einige Strapazen mit sich bringt. Wir müssen spätestens um 16 Uhr abfahren - und das an einem ganz normalen Arbeitstag“, verdeutlicht Teammanager Hartmut Denecke. Von der folgenden stundenlangen Anfahrt ganz zu schweigen...

? Wie ist die Ausgangslage?

!Die Eintracht (Platz neun, 37 Punkte aus 24 Spielen) ist jeweils der Favorit. Gewinnt Rotenburg (Platz 15, 15 Zähler aus 25 Partien) am Donnerstag nicht, steht das Team als zweiter Absteiger nach Göttingen fest. Das Hinspiel in Northeim (5:0) war eine klare Angelegenheit. Doch Denecke warnt: „Das Heimspiel ist für Rotenburg sicher eine andere Nummer. Dennoch ist unsere Zielsetzung klar: Wir wollen aus den beiden Partien sechs Punkte.“

Mit Blick auf das Zahlenwerk ist der VfL Oldenburg (Platz zwölf, 29 Punkte aus 26 Spielen) am Sonntag der schwerere Gegner. Beim Northeimer 4:0-Erfolg beim VfL waren die Kräfteverhältnisse zwar schnell geklärt, doch Oldenburg steckt noch mitten im Abstiegskampf. Will das Team gegenüber Uelzen (vier Zähler und zwei Partien weniger) nicht an Boden verlieren, muss gepunktet werden.

? Wie hat Northeim das jüngste 1:2 bei Spitzenreiter Drochtersen/Assel verdaut?

! Sehr gut! Denecke: „Die Jungs haben stark gespielt. Man darf nicht vergessen, dass uns mit Melvin Zimmermann, Thorben Rudolph, Christian Splitt und Marc-André Strzalla vier Stammspieler gefehlt haben. Speziell in der zweiten Halbzeit haben wir Drochtersen unser Spiel aufgezwängt.“ Obwohl es eine Niederlage gab, könnte das 1:2 also sogar Aufwind geben.

? Sind alle Spieler fit?

! Nein! Rudolph (Muskelfaserriss), Splitt (Sprunggelenk) und Strzalla (Knie) spielen in dieser Saison überhaupt nicht mehr. Auch Dennis Flügge (Fuß) fehlt weiterhin. Besser sieht es bei Zimmermann aus. „Er hat Dienstag trainiert. Mal sehen, wie er das weggesteckt hat“, sagt Denecke.

Im Tor steht weiterhin Moritz Köhler, der ab sofort die Nummer eins ist. Thorben Reinhardt hat sein Studium in Göttingen beendet und wird die Region berufsbedingt verlassen. „Moritz war schon in Drochtersen stark. Da mache ich mir überhaupt keine Sorgen“, lobt Denecke. (mwa)

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