Fußball-Oberliga: Fragen und Antworten zu Northeims 1:3 gegen Bersenbrück

Da ist die erste Niederlage

Langes Bein: Ali Ismail (links) durfte von Beginn an für die Eintracht ran. An der verdienten Heimniederlage konnte aber auch er nichts ändern. Foto: zij

Northeim. Eintracht Northeim hat am Sonntag die erste Saisonniederlage in der Fußball-Oberliga kassiert. Aufsteiger TuS Bersenbrück gewann verdient mit 3:1 (0:0).

? Wie lief die Begegnung im Gustav-Wegner-Stadion?

! Sagen wir es mal vorsichtig: In Halbzeit eins beschränkten sich beide Mannschaften darauf, unter der sengenden Sonne nicht zu viele Kräfte zu verschwenden. Dementsprechend waren hochkarätige Torchancen oder sonstige Aufreger Mangelware. Insgesamt hinterließ Bersenbrück aber den etwas besseren Eindruck.

Nach dem Seitenwechsel ging es ganz bitter für die Northeimer los. Binnen zwei Minuten zog Bersenbrück auf 2:0 davon. Und in der Folge sah es sogar eher nach Gegentreffer Nummer drei als nach dem Anschluss aus. Aber es wurde spannend. Nach einem Konter war Mehdi Mohebieh zur Stelle und brachte seine Elf zurück ins Spiel. Als Northeim alles riskierte, schlug Bersenbrück eiskalt zum dritten Mal zu.

? Wie reagierte Trainer Malte Fröhlich auf die zahlreichen Ausfälle?

! Für Karsten Fischer rückte Silvan Steinhoff auf die Doppel-Sechs neben Thorben Rudolph. Den Part von Innenverteidiger Christian Horst übernahm Linus Baar. Auf seine linke Seite ging Patrick Gemende. Die offensiven Ausfälle von Melvin Zimmermann, Patrick Sieghan und Nils Hillemann glich er mit einem Vierer-Block aus. Ali Ismail über links, Valentin Jäkel über rechts sowie Marc-Jannik Grunert und Mehdi Mohebieh in der Zentrale sollten Bersenbrück beschäftigen.

? Geht das Ergebnis so in Ordnung?

! Der Auswärtssieg ist nicht unverdient. Die Ausfälle von fünf absoluten Leistungsträgern waren wohl doch ein bisschen zu viel für die Eintracht. Bersenbrück spielte gut und wurde dafür belohnt.

? Wie kamen die Spieler mit der Hitze zurecht?

! Es blieb ihnen ja kaum etwas anderes übrig, als trotz der gut und gerne 35 Grad in der prallen Sonne ihr Pensum abzuspulen. Wenigstens gönnte ihnen Schiedsrichter Mario Birnstiel jeweils zur Hälfte des ersten und zweiten Durchgangs eine zusätzliche Trinkpause. (mwa)

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