Fußball-Oberliga: Eintracht Northeim spielt Uphusen an die Wand und gewinnt 7:0

Feuerwerk im Oktober

Freud und Leid dicht beieinander: Während Uphusens Marvin Osei (links) die Enttäuschung anzusehen ist, klatschen die Northeimer Nils Hillemann und Patrick Sieghan nach einem der insgesamt sieben Treffer ab. Vorn läuft Christoph Ziegler zurück. Foto: zij

Northeim. Was für ein bärenstarker Auftritt von Eintracht Northeim! Nach schweren Wochen und zuletzt vier Niederlagen aus fünf Spielen gegen die Top-Teams der Fußball-Oberliga hat sich die Mannschaft von Trainer Wolfgang Schmidt am Sonntag eindrucksvoll zurückgemeldet. Die Gäste aus Uphusen konnten einem fast schon leid tun und hatten bei der 0:7 (0:6)-Klatsche nie den Hauch einer Chance.

? Wie lief die Partie?

!Aus Northeimer Sicht nahezu perfekt. Schon nach 79 Sekunden führte die Heimelf, nach 30 Minuten stand es 4:0 und bis zur Pause war das halbe Dutzend voll. Wann gab es so etwas zuletzt im Gustav-Wegner-Stadion?

War jüngst oft die Rede davon, dass die Mannschaft ihre Chancen nicht konsequent genug nutzen würde, gab die Elf die passende Antwort am Sonntag auf dem Rasen. Auch ohne den urlaubenden Melvin Zimmermann brannte die Eintracht-Offensive ein Feuerwerk ab - und das Ende Oktober. Egal ob Marc-Jannick Grunert über rechts, Mehdi Mohebieh über links oder Patrick Sieghan und Nils Hillemann durch die Mitte: Uphusens Abwehr wusste eigentlich nie, wo die Not gerade am größten war.

? Geht das Ergebnis in Ordnung?

!Bei so einem Endstand dürfte das wenig strittig sein. Gerade in der ersten Halbzeit war Uphusen hoffnungslos unterlegen. Wie im Training kombinierte und traf die Eintracht. Nach dem Wechsel war der Schwung angesichts der klaren Führung verständlicherweise ein wenig raus.

? Wie löste Trainer Wolfgang Schmidt das Torwart-Problem?

!Er stellte Ex-Keeper Thorben Reinhardt zwischen die Pfosten! Der ist beruflich zwar nach Düsseldorf gezogen, hat seinen Pass aber in Northeim gelassen. Nachdem er bereits vergangene Woche in Göttingen nach der roten Karte für Jannik Strüber ins Tor ging, spielte er nun auch 90 Minuten gegen Uphusen. Auf der Bank saß allerdings nicht der nominell eigentlich dritte Keeper Christopher Meyer, sondern Stamm-Schlussmann Moritz Köhler, den Leistenprobleme seit Wochen zum Zuschauen zwingen. Meyer fuhr stattdessen mit der Bezirksliga-Mannschaft der Eintracht zum Lokalderby nach Nörten-Hardenberg. (mwa)

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