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Eintracht Northeim verliert 0:3 gegen FT Braunschweig

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Von: Marco Washausen

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Da fliegt der Ball ins Tor: Der Ex-Northeimer Maurice Franke (Mitte) markierte in dieser Szene das 1:0. Alexander Knopf (links daneben) und Noah Sander können nur zuschauen.
Da fliegt der Ball ins Tor: Der Ex-Northeimer Maurice Franke (Mitte) markierte in dieser Szene das 1:0. Alexander Knopf (links daneben) und Noah Sander können nur zuschauen. © Ottmar Schirmacher

Der Negativlauf der Oberliga-Fußballer des FC Eintracht Northeim hält an.

Northeim - Das Tabellenschlusslicht kassierte am Samstag im zwölften Saisonspiel die neunte Niederlage. Im Gustav-Wegner-Stadion gab es ein 0:3 (0:1) gegen FT Braunschweig.

Was tat sich in den 90 Minuten?

Die erste gute Gelegenheit gehörte den Gästen, doch Northeims Keeper Tim Tautermann war bei Neudorfs Flugkopfball auf dem Posten. Eine Minute später musste er den Ball jedoch aus dem Netz holen. Ecke Braunschweig, Neudorf steht am langen Pfosten frei, sieht den Ex-Eintrachtler Maurice Franke - 1:0 für FT (7.)! Und das ging komplett in Ordnung. Die Braunschweiger waren deutlich stärker. Während bei ihnen die Kombinationen saßen, lief das Geschehen an den Gastgebern vorbei. In aller Regel verlor die Eintracht in dieser Phase spätestens kurz nach dem Überqueren der Mittellinie den Ball. Bezeichnend, dass Maciej Wolanski ein Geschenk der FT-Kicker nicht annahm und den Ball völlig allein vor Keeper Venancio diesem locker in die Arme schoss. (25.). Gut für Eintracht: Braunschweig nahm den Fuß vom Gas, Northeim fand in die Partie. So blieb es beim knappen Rückstand zur Pause.

Durchgang zwei begann jedoch wie der erste: mit einem schnellen Treffer für FT. Ecke, Kopfball Niklas Neudorf am kurzen Pfosten - 2:0! Das ging viel zu einfach. Den schnellen Anschluss hatte Tristan Heine auf dem Fuß, setzte die Vorlage von Wolanski jedoch aus fünf Metern über das Tor. Um gar keine unnötige Spannung aufkommen zu lassen, klärte erneut Maurice Franke für seinen Klub die letzte Frage nach dem Sieger und legte kurzerhand das 3:0 nach (57.).

Geht das Ergebnis in Ordnung?

Auf jeden Fall. Die ersten 25 Minuten von den Braunschweigern waren bärenstark. In dieser Phase legten sie den Grundstein zum verdienten Sieg. Wie im Hinspiel hatten die Gäste die absolute Lufthoheit. Kein Wunder, dass zwei Treffer nach Ecken fielen - eben per Kopf. Bitterer Randaspekt für Eintracht: Die Mannschaft blieb auch im fünften Spiel in Serie ohne eigenen Treffer. (Marco Washausen)

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