Samstag kommt Schlusslicht Cloppenburg

Eintracht Northeim im Angriffsmodus vor dem letzten Spiel der Saison

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Da geht der Trainer auf die Knie: Nach der 2:1-Führung in Braunschweig durch Thorben Rudolph (rechts) wurde kollektiv gefeiert. 

Northeim. So richtig dran geglaubt haben auch beim FC Eintracht Northeim wohl nur die kühnsten Optimisten. 

Doch vor dem letzten Saisonspiel in der Fußball-Oberliga kann es tatsächlich noch klappen mit dem Meistertitel und dem damit verbundenen direkten Aufstieg in die Regionalliga.

Dafür muss am Samstag ab 16 Uhr im Gustav-Wegner-Stadion ein Sieg gegen Schlusslicht Cloppenburg her. Und Spitzenreiter HSC Hannover, der aktuell zwei Punkte mehr hat, darf parallel nicht beim FC Hagen/Uthlede gewinnen. Dass es dann tatsächlich noch zum Sprung auf Platz eins reichen kann, war vor ein paar Wochen sehr unwahrscheinlich. Lustlos wirkende Northeimer Auftritte, eine harmlose Offensive und dicke individuelle Patzer ließen den HSC wie den neuen Meister aussehen.

Doch spätestens seit Freitagabend ist die Eintracht im Angriffsmodus. Mit einem in der zweiten Halbzeit bärenstarken Auftritt haben die Jungs um Kapitän Christian Horst bei Eintracht Braunschweig II den sprichwörtlichen Befreiungsschlag gelandet. Aus einem 0:1-Rückstand machten die Northeimer in der Schlussviertelstunde einen 3:1-Sieg. Danach wurde ausgiebig gefeiert, wie Trainer Philipp Weißenborn bestätigte. „Einige der Jungs sind nach Hannover gefahren. Das hatten sie sich auch verdient.“

Um die volle Konzentration auf die letzten 90 Minuten der regulären Saison zu lenken, bittet der Coach seine Crew wie üblich am Dienstag, Donnerstag und Freitag zum Training. Geht alles gut, beenden die Kicker vom Rhumekanal am Samstag gegen 18 Uhr die Spielzeit als Meister der Oberliga. Falls nicht, stehen zwei weitere Aufstiegsspiele auf dem Plan. Die finden am Mittwoch, 29. Mai, (Tag vor Himmelfahrt) sowie am 1. Juni statt. Wer der Gegner ist, hängt davon ab, ob der VfL Wolfsburg II als Regionalliga-Meister den Sprung in die 3. Liga schafft. Mögliche Widersacher des Oberliga-Vizes sind der Lüneburger SK Hansa und Germania Egestorf-Langreder. 

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