Fußball-Oberliga: Eintracht Northeim verliert 1:3 beim SSV Jeddeloh

Jeddeloh. Eintracht Northeim hat auch das dritte Spiel der Vereinsgeschichte gegen den SSV Jeddeloh verloren. Nach einem 0:5 und einem 0:4 in der vergangenen Saison war das Ergebnis am Samstag aber schon mal etwas erträglicher.

Die Eintracht hatte im Ammerland „nur" mit 1:3 (1:1) das Nachsehen.

„Die Partie hat top für uns angefangen. Dann waren wir aber nicht clever genug und haben uns nach und nach immer mehr den Schneid abkaufen lassen“, bilanzierte Teammanager Hartmut Denecke. Die Tatsache, dass sein Team nun wenigstens schon mal ein Tor gegen Jeddeloh geschossen hat, tröstete ihn auch nur wenig. Schließlich sah es in der Anfangsphase sogar so aus, als wenn man vielleicht sogar den einen oder anderen Punkt entführen könnte.

Noch keine zwei Minuten waren gespielt, als Jeddelohs Almir Ziga sich gegen Marc-Jannick Grunert nur mit einer Notbremse zu helfen wusste. Die Folge: Rot für den Mittelfeldspieler und Elfmeter für Northeim, den Nils Hillemann zur Führung verwandelte.

Doch den ersten Dämpfer gab es bereits gute zehn Minuten später. Schiedsrichter Felix Bahr, der nicht unbedingt den souveränsten Eindruck hinterließ, zeigte Northeims Marcel Braun nach einem Foul im Mittelfeld ebenfalls die rote Karte und glich das personelle Kräfteverhältnis auf dem Rasen wieder aus (15.). Denecke: „Das war ein hartes Einsteigen. Gelb war da auf jeden Fall angebracht. Nach der Vorgeschichte hat der Schiri dann aber sogar Rot gezeigt.“ Eine Konzessionsentscheidung!

Dass es beim Ergebnis auch noch den Ausgleich gab, besorgte der bärenstarke Julian Bennert kurz vor der Pause (43.).

Bennert war es dann auch nach einer guten Stunde, der mit seinem sechsten Saisontor die Heimelf auf die Siegerstraße führte (61.). Er nutzte einen unnötigen Ballverlust der Northeimer auf der rechten Seite und markierte das 2:1.

Die Eintracht probierte nochmal alles, Trainer Schmidt brachte mit Thorben Rudolph und Lamine Diop zwei weitere Offensivkräfte, wurde dafür aber nicht belohnt. Erst musste Yurgen Salfeld nach einem vermeintlichen Ellenbogenschlag, den nur der Linienrichter gesehen hatte, ebenfalls noch mit Rot runter (79.), dann machte der eingewechselte Ansgar Schnabel mit dem 3:1 den Sack für die Jeddeloher zu (85.).

Eintracht: Köhler - Strzalla, S. Marx, Dengler, N´Diaye (76. Diop) - Mohebieh, Grunert (23. Salfeld), Horst (70. Rudolph), Braun - Zimmermann, Hillemann.

Tore: 0:1 Hillemann (2./FE), 1:1/2:1 Bennert (43./61.), 3:1 Schnabel (85.). (mwa)

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