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Siegen oder fliegen! Gelingt Eintracht Northeim in Bersenbrück kein Sieg, ist der Abstieg besiegelt

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Von: Marco Washausen

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Luftkampf: Im Hinspiel holte die Eintracht mit Retwan Defli (links) und Raoul Fricke ein 2:2 gegen Bersenbrück. Archi
Luftkampf: Im Hinspiel holte die Eintracht mit Retwan Defli (links) und Raoul Fricke ein 2:2 gegen Bersenbrück. © Kaja Schirmacher

Eine weite Auswärtsfahrt haben die Oberliga-Fußballer des FC Eintracht Northeim vor sich. Sie treten bei TuS Bersenbrück an. Wenn die Partie nördlich von Osnabrück am Sonntag um 15 Uhr angepfiffen wird, dann hat der Eintracht-Tross bereits über drei Stunden Fahrtzeit in den Knochen.

Wie ist die Ausgangslage vor der Partie?

Bersenbrück hat Mittwoch sein Nachholspiel gegen Gifhorn 2:1 gewonnen, ist mit 22 Zählern Dritter, hat aber jene Gifhorner und Uphusen (beide ebenfalls 22) im Nacken und kann sich keinen Ausrutscher erlauben.

Auch die Eintracht weiß, was auf sie zukommt: Alles andere als ein Sieg hat zur Folge, dass der Gang in die Landesliga fix ist. Bei aktuell acht Zählern Rückstand auf das rettende Ufer und noch drei auszutragenden Partien ist es sehr gut möglich, dass am Sonntag gegen 17 Uhr Fakt ist, dass der FC Eintracht Northeim in der Saison 22/23 in der Landesliga antritt.

Was sagt der Trainer vor dem Spiel?

Philipp Weißenborn: „Wir müssen nicht drumherumreden: Dass wir absteigen werden, zeichnet sich ja ab. Trotzdem denke ich, dass wir mit der Rückrunde bisher zufrieden sein können. Die erste Hälfte gegen Celle war zwar das Schlechteste, was ich seit Monaten von uns gesehen habe, aber mit der zweiten Halbzeit war ich einverstanden. Wir fahren nach Bersenbrück und gucken, was geht. Ich bin da ganz entspannt.“

Wie sieht es personell aus?

Nicht gut. „Ich habe zehn fitte Feldspieler aus dem Oberligakader. Dazu kommen zwei Torhüter“, sagt Weißenborn. Erkan Coscun, Retwan Defli, Mert Yilmaz, Finn-Niklas König und Fabio Danneberg werden weiter verletzt fehlen. Bei den angeschlagenen Massimo Röttger, Noah Sander und Maurice Weinhardt ist er etwas optimistischer und hofft, dass sie auflaufen können.

Wie endete das Hinspiel?

Ende März gab es ein 2:2. Grunert hatte die Eintracht in Führung geschossen, doch Spit und Eickschläger trafen für Bersenbrück. In der Nachspielzeit war es Röttger, der mit seinem Tor einen nicht mehr für möglich gehaltenen Punkt sicherte.   (Marco Washausen)

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