Fußball-Oberliga: SVG und Northeim präparieren sich fürs Derby

Duo im Gleichschritt

Gestrauchelt: Göttingens Benjamin Zackenfels (unten), hier gegen Lingens Chris Schippers, ist mit der SVG obenauf. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen/Northeim. Die Südniedersachsen-Teams in der Fußball-Oberliga marschierten am Wochenende im Gleichschritt: Sowohl Eintracht Northeim (bei FT Braunschweig) als auch Aufsteiger SVG Göttingen (gegen TuS Lingen) gewannen 2:1. Am übernächsten Spieltag steigt das direkte Duell.

Die SVG Göttingen zeigte gegen TuS Lingen, dass auch der zweite Anzug, der mit einem 0:1-Rückstand in die zweite Halbzeit ging, aber dank zweier Treffer von Yannik Freyberg (jetzt bereits sieben Saisontore) noch gewann, passt. Immerhin fehlten Stammkräfte wie Stürmer Stephan Kaul (bisher drei Tore), die beiden Mittelfeldspieler Martin Schiller und auch der Spanier Josu de las Heras Vicuña, Tomas Zekas und der leicht angeschlagene Kapitän Sebastian Gehrke.

SVG-Kader breit aufgestellt

War der Kader in der Aufstiegssaison 2014/15 noch sehr schmal gewesen, so hatte SVG-Trainer Knut Nolte für die Oberliga einen breiter aufgestellten Kader gefordert, der ihm mit derzeit 22 Spielern auch bewilligt wurde. Wie sich nun herausstellt, ist dieser Kader, um in der Oberliga bestehen zu können, auch dringend notwendig.

Nolte muss sich gleichwohl in seiner Forderung bestätigt fühlen und hat bei Ausfällen von Stammspielern passende Alternativen wie gegen die Emsländer unter anderem mit Jan-Niklas Linde und dem Ex-Northeimer Benjamin Zackenfels.

„Das hat uns alle sehr gefreut“, meinte Northeims Trainer Wolfgang Schmidt nach dem schwer erkämpften 2:1-Sieg bei den Freien Turnern Braunschweig. Zumal es „eine schwierige Geschichte“ gewesen sei. Personell war’s bei den Northeimern erneut kritisch. Vier Ausfälle setzten den Rot-Gelben zu. So musste Christian Horst von der Sechser- auf seine angestammte Position als Innenverteidiger zurück, die er lange bei Göttingen 05 einnahm. Patrick Sieghan musste bei seinem Startelf-Comeback nach langer Pause dafür als „Sechser“ neben Thorben Rudolph aushelfen. Not macht eben erfinderisch.

„Nach zwei Niederlagen war es wichtig, wieder zu gewinnen“, meinte Schmidt nach dem Zittersieg bei den Turnern. „Mit 15 Punkten stehen wir jetzt gefestigt da.“ Nicht gerade unwichtig für Eintracht, weil es die nächsten Spiele weiter in sich haben. Am kommenden Sonntag kommt Spitzenreiter Lupo Martini Wolfsburg ins Gustav-Wegner-Stadion, der erst fünf Gegentore in neun Spielen kassiert hat. Und danach geht’s zum Derby-Evergreen zu Nachbar SVG Göttingen (18. Oktober). Bis dahin dürfte es auch personell wieder etwas besser bei den Eintrachtlern aussehen. (gsd)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.