SVG Göttingen: Erste Pläne für Aufstieg zur Regionalliga

Zurzeit ein Erfolgs-Trio bei der SVG: Trainer Knut Nolte (links) mit Team-Manager Thorsten Tunkel (Mitte) und Klub-Chef Reinhold Napp. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Nach 15 ungeschlagenen Spielen steht die SVG Göttingen auf Platz zwei der Fußball-Oberliga. Ein Platz, der am Ende der Saison zur Teilnahme an der Relegationsrunde zur Regionalliga Nord berechtigt.

Dass Trainer Knut Nolte so weit nicht denken will und auf die 40 ominösen Punkte zum Klassenerhalt verweist, liegt auf der Hand. Intern allerdings ist bei den Schwarz-Weißen schon längst erstmals über Pläne bei einem eventuellen Aufstieg gesprochen worden. Beteiligt daran waren Klub-Chef Reinhold Napp, Team-Manager Thorsten Tunkel und Geschäftsführer Hans Kerl. „Wir stehen in den Startlöchern, man muss vorbereitet sein“, sagt Reinhold Napp, erster Vorsitzender bei der SVG. „Es ist eine angenehme Aufgabe, sich mal mit solchen Überlegungen zu beschäftigen“, pflichtet ihm Tunkel bei. „Wir müssen das jetzt schon machen, weil wir ehrenamtlich tätig sind. Wenn wir acht Stunden am Tag dafür Zeit hätten, könnten wir auch später anfangen.“

Die Einreichung der Lizenz-Unterlagen für die Oberliga bis zum 31. März ist bei der SVG Routine. Für die Regionalliga ist sie indes umfangreicher und diffiziler – und teurer. Napp spricht dabei von 3000 Euro. Neben den finanziellen Aspekten steht vor allem die Sicherheits-Komponente im Blickpunkt. Für Gästefans muss es zum Beispiel einen abgetrennten Bereich mit Catering und Toiletten geben. Alle diese Dinge werden bei einer Stadionbegehung mit einer Kommission bestehend aus dem Sicherheits-Experten des Norddeutschen Fußball-Verbandes, städtischen Vertretern und Polizei besprochen.

Im Dezember möchte die SVG-Spitze auch mit etwaigen (neuen) Sponsoren sprechen. Auch diesbezüglich möchte man rechtzeitig gewappnet sein. Denn Napp weiß: „Allein als Verein könnten wir die Regionalliga wohl nicht stemmen.“ Die Ergebnisse der Sponsoren-Gespräche hängen selbstverständlich auch ursächlich mit möglichen sportlichen Verstärkungen zusammen. „Wenn wir Spieler holen, müsste natürlich eine realistische Chance bestehen, die Klasse auch zu halten“, sagt Team-Manager Tunkel.

Aufgeschlossen für 4. Liga

Napp und Tunkel stehen einem möglichen Sprung in die 4. Liga durchaus aufgeschlossen gegenüber – bei allen sich ergebenden Risiken und Problemen. Tunkel: „Ein Jahr in der Regionalliga würde uns ein weiteres Jahr in der Oberliga sichern.“ Wer unerwartet so gut da steht wie gegenwärtig die SVG, muss sich einfach beizeiten seriöse Gedanken um die Zukunft machen. (haz/gsd)

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