SVG Göttingen lässt TB Uphusen beim 4:1-Sieg keine Chance

Das 2:0 ist unterwegs: Göttingens zweifacher Torschütze Stephan Kaul (links) umspielt in dieser Szene Uphusens Torwart Lucas Feldmann und schießt aus spitzem Winkel ein. Gästespieler Bastian Helms (rechts) kann nicht mehr eingreifen. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Besser hätte der Saisonstart der SVG Göttingen in die Fußball-Oberligasaison nicht laufen können. Mit einem 4:1 (2:0)-Sieg fegte das Team von Trainer Knut Nolte TB Uphusen aus dem Stadion am Sandweg hinweg. 300 Zuschauer freuten sich mit der Mannschaft über diesen tollen Einstand in der fünften Liga.

Die gefeierten Helden bei den Gastgebern waren zwei Spieler. Der eine, Stephan Kaul, wechselte in der vergangenen Landesliga-Saison in der Winterpause zu den Schwarz-Weißen und aus Goslar kam zu dieser Saison Marco Galante. Beide trugen sich gleich im ersten Punktspiel mit je zwei Treffern in die Torjägerliste ein.

Schillers Tor nicht anerkannt

Ärgerlich für Martin Schiller, der auch einen Treffer erzielt hatte, dass dieser aber nicht anerkannt wurde. Nach einem Foul von Uphusens Torwart Lucas Feldmann an Yannik Freyberg in der 49. Minute – Feldmann war letzter Mann und sah so die Rote Karte wegen einer Notbremse – landete das Leder bei Schiller, der das Leder in die TB-Tormaschen jagte. Doch Schiedsrichter Benjamin Schmidt ließ den Vorteil nicht gelten, sondern entschied auf Freistoß, den Florian Evers aber in die Mauer schoss.

Die Taktik, die Nolte seiner Mannschaft vorgegeben hatte, ging fast perfekt auf. Mit schnellen Kontern wollte die SVG den Gästen beikommen. Und so verwunderte es nicht, dass die beiden ersten Treffer durch Kaul aus eben diesen blitzschnell vorgetragenen Kontern entstanden waren. Zudem bevorzugten die Gastgeber das schnelle Flügelspiel, das die Uphusener Abwehr immer wieder vor arge Probleme stellte.

„Wir wussten, dass die Gäste hinten anfällig sind und vor allem mit Denis Spitzer nicht den schnellsten Verteidiger in ihren Reihen haben“, meinte Nolte. Wenn es überhaupt etwas zu kritisieren gab, dann die Tatsache, dass „wir anfangs zu viel in der Defensive herumgetändelt haben“, so Nolte. Allerdings freute er sich vor allem darüber, dass „dieser Sieg auch in dieser Höhe völlig verdient war“. Wer wollte ihm da widersprechen?

In der Defensive solide

Erneut boten die SVGer in der Defensive eine solide Leistung. Im Mittelfeld wurde das Fehlen des Spaniers Josu de las Heras Vicuña kompensiert. Eine starke Leistung zeigte Florian Evers als Ballverteiler, aber auch Galante glänzte erneut auf der Sechserposition, auf der Micha Alexander ebenfalls eine solide Partie bot. Stark auch Schiller, der auf der rechten Offensivseite seinen Anspruch auf einen Stammplatz geltend machte.

Von Walter Gleitze

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