Fußball-Oberliga: SVG Göttingen siegt nach starker Leistung mit 2:0 gegen Wunstorf

Das war schon imponierend

Das 1:0 für die Schwarz-Weißen ist unterwegs: SVG-Stürmer Ali Ismail schiebt den Ball lässig ein und lässt so dem Wunstorfer Torwart Toibias Schiller keine Abwehrmöglichkeit. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Knut Nolte war sichtlich stolz auf sein Team. Der Trainer der SVG Göttingen hatte in der Tat eine imponierend starke Leistung seiner Mannschaft im ersten Heimspiel der Fußball-Oberliga im neuen Jahr gesehen, die völlig verdient und vom Ergebnis her viel zu niedrig 2:0 (0:0) gegen den 1. FC Wunstorf gewonnen hatte.

240 Zuschauer drängten sich auf den Hügel des neuen Kunstrasenplatzes am Sandweg. Und der kam den Gastgebern sehr entgegen, weil sie auf diesem Kunstrasen den Ball laufen lassen konnten. Gab Nolte auch hinterher unumwunden zu. Dass allerdings seine Spieler sich in einer fast schon beängstigend starken Verfassung befanden, hatte auch den SVG-Coach etwas erstaunt. „Hätte ich vor einer Woche noch nicht gedacht“, merkte Nolte dazu an.

Ruhiger Sonntag für Stollberg

Der starke Auftritt der Göttinger konnte daran festgemacht werden, dass Wunstorf, vor der Saison als heißer Meisterschaftsanwärter gehandelt, nicht eine erwähnenswerte Torchance besaß, SVG-Keeper Norman Stollberg einen ganz ruhigen Sonntagnachmittag verbringen konnte, weil seine Vorderleute einfach nichts zuließen. Da wurden dann die eroberten Bälle sauber hinten herausgespielt, die schnellen Yannik Freyberg oder auch Ali Ismail vornehmlich von Florian Evers häufig exzellent in Szene gesetzt. So in der elften Minute, als Freyberg aus zwölf Metern genau auf Wunstorfs Torwart Tobias Schiller zielte, Evers mit einem Heber Schiller fast überwinden konnte (23.). Oder Ismail nach Vorlage von Freyberg den Ball nicht richtig traf (33.). Da unkten schon einige Zuschauer, dass, wenn man solche Chancen vergibt, sich dieses rächen würde.

Doch die Schwarz-Weißenvermittelten in keiner Sekunde den Eindruck, sie könnten diese Partie nicht für sich entscheiden. In der 51. Minute vergab Josu de las Heras Vicuña die bis dato größte Tormöglichkeit, als er nach einem Freistoß von Evers den von Schiller zu kurz abgewehrten Ball aus kurzer Distanz nicht im Tor unterbringen konnte, sondern Schiller anschoss.

Fünf Minuten später dann aber die überfällige Führung der Gastgeber, als Evers einen Traumpass in die Wunstorfer Schnittstelle spielte, Ismail allein auf Schiller zulief und den Ball eiskalt an ihm vorbei ins Tor schob. Und in der 77. Minute war es Vicuña, der nach einem zu kurz abgewehrten Eckball und anschließender Verwirrung im Gästestrafraum den Ball knallhart aus acht Metern in die gegnerischen Maschen drosch zum 2:0.

Den Ball laufen lassen

„Das hat mir schon sehr gut gefallen, wie wir es verstanden haben, den Ball schnell und überaus sicher in unseren Reihen laufen zu lassen“, bemerkte Nolte, den das Spiel seines Teams trotz Kälte erwärmt haben dürfte. (gsd)

Von Walter Gleitze

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.