Fußball-Oberliga: Schlusslicht SVG Göttingen am Sonntag bei Arminia Hannover vor schwerer Aufgabe

„Großes Brett“ bei den „Blauen“

Jonas

Göttingen. Die SVG Göttingen ist derzeit nicht zu beneiden. Durch das 2:3 am vergangenen Sonntag ist die Sandweg-Elf auf den letzten Platz in der Fußball-Oberliga abgerutscht, durch das 1:4 am Dienstag beim Nachholspiel in Cloppenburg ist sie davon nicht weggekommen. Und nun geht es am Sonntag (14 Uhr) zu Arminia Hannover. Setzt es für die Schwarz-Weißen bei den „Blauen“, wie der Klub vom Bischofsholer Damm in Hannover in der Fußball-Szene nur genannt wird, den nächsten Satz blaue Augen?

Wie es um die Stimmung bei den SVGern bestellt ist, dürfte klar sein. „Einfach weitermachen“, sagt Teammanager Thorsten Tunkel. Bis auf Lukas Kusch und Nico Grimaldi sind alle Mann an Bord, auch der zuletzt erkrankte Yannick Hogreve ist wieder im Kader. „Natürlich ist es im Moment schwierig“, sagt Tunkel über die „angespannte Stimmung.“ Und Arminia sei jetzt zudem „ein großes Brett“. Im vergangenen Jahr holten die SVGer am Bischofsholer Damm ein 0:0, davor verloren sie im Pokal 0:3. Das Team von Trainer Murat Salar sei eines der erfahrensten in der Oberliga, sagt Tunkel – und wundert sich, dass die Arminen nur auf Rang elf stehen mit 14:14-Toren und 15 Punkten. „Wir dürfen sie nicht ins Rollen kommen lassen“, fordert der SVG-Verantwortliche von seinem Team.

Ob das Interims-Trainerduo Jan Hoffmann und Piotr Podolczak taktisch etwas ändern, bleibt abzuwarten. Beim 1:4 in Cloppenburg spielte das Eigengewächs Jonas Grüneklee Spitze und Torjäger Lucas Duymelinck wieder wie gegen Sulingen rechts. Tunkel schließt Umstellungen nicht aus. Als Sechser stehen auch Raphael Sieghan und Marco Galante wieder bereit.

Bei den Arminen, deren Heimspiel gegen Spelle-Venhaus am vergangenen Wochenende ausgefallen war, ist Torben Deppe mit überschaubaren drei Treffern der erfolgreichste Torschütze. Zuhause gewannen die „Blauen“ dreimal und verloren zweimal, was ihnen neun ihrer 15 Zähler einbrachte. Für die SVG ist die Partie in Hannover das zweite von drei Auswärtsspielen in Serie; das dritte folgt am kommenden Wochenende in Delmenhorst. (haz/gsd-nh) Foto: nh

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