Fußball-Oberliga: Offensivspieler Yannick Freyberg über den Start der SVG Göttingen

„Gut drauf, guter Lauf“

Entwischt: Der schnelle SVGer Yannik Freyberg (li.) ist von Eintracht Northeims Thorben Rudolph im NFV-Pokalspiel nicht aufzuhalten. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. „Besser kann man eigentlich nicht starten“, lächelt Yannick Freyberg. Genauso wie alle anderen Beteiligten bei der SVG Göttingen ist der „Alt-Schwarz-Weiße“ derzeit absolut happy über den mit zwei Siegen gelungenen Auftakt in der Fußball-Oberliga. Dennoch mahnt auch er dazu, mit den Füßen auf dem Teppich zu bleiben. Gerade vor den beiden schwierigen Spielen gegen Arminia Hannover (Samstag, 18 Uhr am Sandweg) und beim von vielen als Geheimfavoriten eingestuften 1. FC Wunstorf.

„Wir sind aber gut drauf und haben einen Lauf“, meint Freyberg, der aus Lindau am Harz stammt und nach dem Abitur nach Göttingen kam. Inzwischen spielt er schon die fünfte Saison am Sandweg, ist dort sozusagen der „Dauer(b)renner“. „Ich wechsele nicht gern, bin bei der SVG zufrieden. Da stimmt alles, ob bei den Mannschaft oder im Umfeld.“ Und zum Platz hat er es von Geismar aus auch nicht allzu weit.

Höhere Anspannung

Alles neue Gegner in der Oberliga, wie sieht es damit aus? „Das ist natürlich ’ne andere Hausnummer, die Anspannung vorm Spiel ist höher als in der Landesliga“, erzählt Freyberg. Wenn in der Landesliga Neudorf-Platendorf gekommen ist, wusste man schon vorher, dass die sich hinten reinstellen würden. Die neuen Kontrahenten, sagt Freyberg, würden nun extra motivieren. „Aber viele unterschätzen uns, das spielt uns in den Kram“, so der SVG-Mann, der am liebsten auf der linken Außenbahn spielt. Dort kann er auch seine Schnelligkeit gut einsetzen. Beim 5:1 in Oldenburg hat Trainer Knut Nolte vor allem die „Flügelzange“ mit Freyberg und dem wiedererstarkten Martin Schiller auf der rechten Seite gelobt.

So schön der Fußball auch ist – Freyberg hat sich natürlich auch beruflich abgesichert. Nach einem Freiwilligen Sozialen Jahr beim ASC Göttingen ist er inzwischen ausgebildeter Sport- und Fitnesskaufmann und beim Uni-Hochschulsport angestellt. Dort bringt man auch viel Verständnis für Training und Spiele bei der SVG auf.

„Wichtig ist, dass wir mit den beiden Siegen gut gestartet sind“, meint der Bartträger, der Anhänger des FC Bayern und des FC Barcelona ist. „Wir wollen in der Oberliga drinbleiben“, beschreibt Freyberg das vorrangige Ziel des Aufsteigers. Gegen Arminia Hannover wünscht er sich, dass viele Zuschauer kommen. Verdient hätte sich das die SVG nach dem unerwartet guten Start allemal. (gsd)

Von Helmut Anschütz

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