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Eintracht Northeim unterliegt Tabellenführer Rotenburg mit 0:3

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Von: Marco Washausen

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Kopfballduell: Der Northeimer Raoul Fricke im Luftkampf mit einem Rotenburger. Torben Glombitza (links) und Keeper Tim Tautermann warten ab.
Kopfballduell: Der Northeimer Raoul Fricke im Luftkampf mit einem Rotenburger. Torben Glombitza (links) und Keeper Tim Tautermann warten ab. © Kaja Schirmacher

Eintracht Northeim hat am Sonntag die erste Heimniederlage in der Abstiegsrunde der Fußball-Oberliga hinnehmen müssen. Gegen den Tabellenführer Rotenburger SV gab es trotz einer über weite Strecken guten Leistung ein 0:3 (0:1).

Northeim – An der Seitenlinie stand mit Malte Froehlich ein alter Bekannter. Der U15-Coach vertrat den verhinderten Philipp Weißenborn. Froehlich war von Sommer 2016 bis Oktober 2017 selbst Coach der 1. Mannschaft, ehe sich die Wege trennten.

Bei seiner Rückkehr an die Seitenlinie musste er die Startelf umbauen. Alexander Knopf und Noah Sander saßen Gelbsperren ab, zudem fehlte Tristan Heine. Doch noch ehe sich das Team so richtig formiert hatte, traf der Gast: Einen Konter aus dem Lehrbuch schloss Peter Bolm eiskalt gegen Keeper Tim Tautermann ab (3.). Aber die Eintracht schüttelte sich nur kurz und schaltete um auf Offensive. Marc-Yannik Grunert hatte den Ausgleich auf dem Fuß, fand in dem stark reagierenden Torhüter Jeroen Gies jedoch seinen Meister (13.).

Zehn Minuten später lief dann sogar schon die Tormusik und die Fans bejubelten das 1:1. Doch die Rotenburger protestierten nach dem Treffer von Raoul Fricke energisch - und das zurecht! Bei der Flanke hatte Schiedsrichter Felix Bickel den Ball abgefälscht, bevor Fricke abschloss. Der Unparteiische, der den Treffer eigentlich schon gegeben hatte, erkannte seinen Fehler, revidierte die Entscheidung und nahm das Tor zurück.

Die Northeimer waren gut in der Partie, hatten den Tabellenführer im Griff und drängten ihn weit zurück in seine eigene Hälfte. Beim Gang in die Pause hatte sich die Eintracht nach einer starken Vorstellung längst den Ausgleich verdient, doch auch die letzte Chance des ersten Durchgangs durch Wolanski verfehlte das Tor.

Gästetrainer Tim Ebersbach war nicht zufrieden mit der Leistung seiner Truppe und wechselte gleich dreifach. Das zeigte Wirkung, Rotenburg war nun gefährlicher. Doch die erste richtig gute Gelegenheit ging wieder an die Heimelf. Fricke köpfte nach einer Ecke haarscharf vorbei (59.). Als er später verletzt runter musste, zog Malte Froehlich für die Schlussviertelstunde seinen letzten Offensivtrumpf. Nach Retwan Defli kam nun auch Mert Yilmaz. Doch bevor der so richtig auf seiner Position angekommen war, schlug Rotenburg zu. Jan Friesen erhöhte auf 2:0 und besorgte damit die Entscheidung. Den Schlusspunkt setzte der aufgerückte Luca Rene Althausen per Kopfball nach einer Ecke (87.)   (Marco Washausen)

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