Fußball-Oberliga: Der Aufsteiger jetzt gegen vier Top-Teams

SVG im Härtetest

Starker Rückhalt: SVG-Torwart Denny Cohrs, hier gegen Osnabrücks Aris Briggs, ließ erst zwölf Tore in elf Spielen zu. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Nach dem Derby gegen Northeim ist vor den Härtetest-Wochen! Nachdem die SVG Göttingen den südniedersächsischen Ortsnachbarn mit 2:0 besiegt hat und auch nach dem elften Spiel in der Fußball-Oberliga immer noch ungeschlagen ist, stehen jetzt die Bewährungswochen bevor. Am Sonntag ab 14 Uhr ist die Elf von Trainer Knut Nolte als Tabellenzweiter zunächst beim Dritten 1. FC Egestorf/Langreder zu Gast.

Damit aber nicht genug an Duellen mit den Top-Teams der 5. Liga! Auf Egestorf folgt wieder zuhause der Tabellenfünfte FT Braunschweig. Weiter geht’s dann beim Spitzenreiter Lupo Martini Wolfsburg. Und zum Abschluss dieses Härtetests haben die Schwarz-Weißen dann den Vierten SSV Jeddeloh am Sandweg zu Gast. In diesen vier Spielen gegen die führenden Mannschaften der Oberliga wird sich mithin zeigen, wie gefestigt, wie gut und wie beständig der bisherige Überraschungs-Aufsteiger ist.

SVG nicht unter Druck

„Wir haben unsere Hausaufgaben bisher recht gut erledigt und unser Soll erfüllt, daher stehen wir in Langreder auch überhaupt nicht unter Druck“, sagt SVG-Trainer Knut Nolte und meint die 25 Punkte aus elf Spielen, die der Neuling inzwischen gesammelt hat. „Wir haben also bisher unsere Pflicht getan. Die vier schweren Partien, die wir jetzt vor der Brust haben, sind so gesehen Zugabe“, betont Nolte. Wenn sein Team bei Egestorf/Langreder auch noch gewinnen sollte, habe man von dem Tabellendritten bereits einen Vorsprung von sechs Punkten. „Dieser Gegner ist zwar saustark, hat aber schon drei Spiele verloren, wir noch keines“, sagt Nolte nicht ohne Stolz.

Auf Martin Schiller und Tomas Zekas müssen die Schwarz-Weißen wohl noch verzichten. Die beiden Mittelfeldspieler befinden sich zwar schon wieder im Training, ein Einsatz käme für beide aber noch zu früh. Benjamin Zackenfels fehlt ebenfalls, er hat sich krank abgemeldet.

Der Druck liegt auf den Gastgebern, die sich eine weitere Niederlage nicht erlauben können, wollen sie den Anschluss an Spitzenreiter Wolfsburg und auch die SVG nicht vorerst verlieren. „Warum sollten wir in Langreder nicht positiv überraschen“, fragt der SVG-Coach zu Recht, denn nach dem 2:0-Sieg im Südniedersachsenderby fahren die Göttinger mit breiter Brust zu diesem Auswärtsspiel. (wg/gsd)

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