Handball-Oberligist unterliegt 20:27

TSV Vellmar macht bei der TSG Münster zu viele Fehler

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Enttäuschter Blick: Vellmars Finn Hujer.

Der TSV Vellmar unterlag in der Handball-Oberliga bei der TSG Münster 20:27 (9:16). Zwar zeigte sich der Aufsteiger nach dem zuletzt katastrophalen Start gegen Babenhausen in der Halle der Eichendorff-Schule in Kelkheim-Münster wieder deutlich verbessert, aber für etwas Zählbares reichte es nicht.

Der TSV musste die Fahrt in den Taunus ohne den verletzten Torhüter Martin Herwig antreten, für ihn war Maurice Stern in den Kader gerückt. Der 19-Jährige bekam seine Bewährungsprobe, als er in der 50. Minute zwischen die Pfosten gehen musste. Christian Gumula war mit Magenkrämpfen auf die Bank gewechselt. Und „Momo“ machte seine Sache mehr als gut, als er drei Großchancen der Gastgeber entschärfte.

Die Nordhessen waren nicht schlecht gestartet, mussten aber besonders in der ersten Halbzeit damit leben, dass bei ihnen Stürmerfoul und Schrittfehler gepfiffen wurden, „beim Gegner aber nicht“.

Nach der Pause kämpfte Vellmar um jeden Ball, vermochte aber nicht, dass Ruder herumzureißen. Beim Stand von 19:11 (39.) für die Gastgeber hatte der TSV die stärkste Phase des Spiels. Da gelang es den Nordhessen, mit vier Toren in Folge bis auf 19:15 (45.) heranzukommen. „Aber die nächste Zweiminutenstrafe hat uns dann wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt“, sagte Vellmars Trainer Gordon Hauer. Zuvor hatte noch TSV-Spieler Peter Petrovszki nach einem eher harmlosen Foul die Rote Karte (ohne Bericht) gesehen.

„Es läuft phasenweise richtig gut bei uns“, sagt Hauer. „Aber wer sich im Verlauf des Spiels 32 technische und Wurf-Fehler leistet, der kann auch nicht gewinnen.“

TSV: Gumula, Stern; Räbiger 2, Staubesand 1, Hujer 1, Brückmann 1, Djuric 4, Vukadinovic 3, Koch 1, J. M. Berninger, T. J. Berninger, Willrich 3, Petrovszki, Stumbaum 4/2

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