Hansball-Oberliga Frauen: 29:27-Sieg-gegen den MTV Peine

Sieg gegen Peine: Riesenfreude beim Aufsteiger MTV Geismar

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Hart attackiert: Meryem Stielow vom MTV Geismar wird hier von Peines Michael Steinhoff (25), Lena Bührig (Mitte) und und Annika Bergmann in die Zange genommen.  

„Ein sehr geiles Gefühl“, sprudelte es aus Lennart Versemann, Trainer des Neulings MTV Geismar, heraus nach dem ersten Sieg in der Handball-Oberliga gegen den MTV VJ Peine.

„Ein sehr geiles Gefühl“, sprudelte es aus Lennart Versemann, Trainer des Neulings MTV Geismar, heraus nach dem ersten Sieg in der Handball-Oberliga gegen den MTV VJ Peine. In der Schlussphase mussten die Gastgeberinnen trotz des doch etwas knappen 29:27 (13:14) mehr nicht zittern, denn sie hatten eineinhalb Minuten vor dem Ende ein 29:26 vorgelegt gehabt.

„Mit den Zuschauern im Rücken haben wir das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, freute sich Geismars Coach vor allem darüber, dass sein Team sehr schnell die Nervosität eines Aufsteigers bei seinem ersten Heimspiel abgelegt hatte. Denn die Geismaranerinnen gingen nach drei Minuten mit 2:1 in Führung und bauten diese vor allem durch Tore von Rechtsaußen Neele Diek bis auf 8:5 (16. Minute) aus. Diek erzielte dabei sechs der ersten acht Treffer.

Sechs vergebene Strafwürfe

Was allerdings Versemann wohl im Training in dieser Woche vermehrt üben lässt, dürften Strafwürfe sein. Denn alle sechs Siebenmeter vergaben die Gastgeberinnen in der ersten Halbzeit. Fast schon entschuldigend für das Versagen seiner Spielerinnen an der Strafwurflinie meinte Versemann: „Unsere Strafwurfspezialistin Fiona Popp ist beim nächsten Spiel wieder dabei.“

Zum Ende der ersten Halbzeit hatte Geismar dann allerdings einen Hänger, sodass Peine mit einer 14:13-Führung in die Halbzeitpause gehen konnte. „Wir waren gut im Spiel, doch dann sagt man sich unbewusst, dass es so weiterlaufen kann, und man schaltet einen Gang zurück. Man muss aber immer konzentriert bleiben’“, begründete der MTV-Coach diesen leichten Knick im Spiel seines Teams.

Geismar behält die Nerven

Nach dem Wechsel war es das Spiel von Geismars linker Rückraumspielerin Maxie Neubacher. Sie brachte mit vier Treffern in Folge zum 20:19, 21:19, und 22:19 und zum 23:21 den nach dem Schlusspfiff umjubelten Sieg auf den Weg. Zwar konnten die Gäste noch einmal beim 24:24 in der 53. Minute ausgleichen, doch Geismar behielt die Nerven, hatte dann bis zum Ende immer die passende Antwort.

„Wir haben aufgrund einer starken Abwehrleistung mit viel Körperkontakt gewonnen. Auch unsere Tempogegenstöße konnte der Gegner nicht verhindern“, freute sich Versemann, nachdem ihn seine Spielerinnen aus dem Jubelkreis entlassen hatten.

MTV Geismar: Merz - Jurkait 1, Neuffer 1, Stielow, 5, Homfeldt 4, Habermann, Hartig, Arthaus 3, Stiens, Diek 8, Neubacher 5, Lapschies 2. (gsd)

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