Fußball-Oberliga: Fragen und Antworten vor dem Spiel gegen Heeslingen – Suche nach Co-Trainer läuft

Heimpremiere für Weißenborn

Keine Punkte: In der vergangenen Saison verlor die Eintracht mit Valentin Jäkel das Heimspiel gegen Heeslingen mit 0:2. Archivfoto: zij

Northeim. Im heimischen Gustav-Wegner-Stadion sind die Oberliga-Fußballer des FC Eintracht Northeim am Wochenende im Einsatz. Gespielt wird Sonntag ab 14 Uhr, zu Gast ist der Heeslinger Sportclub (HSC). Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

? Wie ist die Ausgangslage vor dem Duell?

! Im ersten Heimspiel nach der Beurlaubung von Trainer Malte Froehlich haben die Northeimer als Tabellendritte (18 Punkte) den Sechsten (15) zu Gast. Der Blick auf die Tordifferenzen offenbart, wie die Teams zu ihren Zählern gekommen sind. Keine Offensive der Liga traf bisher öfter als die der Eintracht (26), Heeslingens Abwehr ist auf der anderen Seite die drittbeste, die diese Spielklasse zu bieten hat (erst 13 Gegentreffer).

? Was kann man zu Gegner Heeslingen sagen?

! Das Team hat die vergangene Saison auf Platz sechs beendet. In die neue Spielzeit ist die Truppe sehr gut gestartet. Das wurde nach vier Spielen sogar mit der Tabellenführung belohnt. Abgelöst wurde der HSC eine Woche später von den Northeimern.

Die Ergebnisse des Eintracht-Gegners sind überaus wechselhaft. Einem 1:0-Sieg in Hannover, wo Northeim 0:2 verlor, oder auch einem 2:2 gegen Wunstorf stehen eine Heimniederlage gegen Delmenhorst (0:2) und ein 0:1 in Sulingen gegenüber. Vergangenen Sonntag gab es ein 2:4 daheim gegen Bersenbrück. Darüber hinaus verlor man Kevin Rehling nach einer groben Unsportlichkeit mit einer roten Karte. Er kann folglich Sonntag nicht dabei sein.

? Wie endeten die Duelle in der vergangenen Saison?

!Jeweils mit Auswärtssiegen. Am ersten Spieltag gewann die Eintracht in Heeslingen mit 3:2. Zimmermann und Grunert machten in der letzten Viertelstunde aus einem 1:2-Rückstand noch einen Sieg. Dafür revanchierte sich der HSC am 20. November im Gustav-Wegner-Stadion, als Gerken und Ahizi zum 2:0-Erfolg trafen.

? Was hat sich in der ersten Woche nach der Beurlaubung von Trainer Malte Froehlich getan?

! „Wir sind das alles ganz ruhig angegangen. Wir mussten alle erstmal den Kopf freibekommen“, sagt der neue Trainer (und zugleich sportliche Leiter) Philipp Weißenborn, der bis Sommer in Amt und Würden bleiben soll. „Unser Ziel ist es, die Leidenschaft und die Stimmung vom Sieg in Wunstorf mit ins Heimspiel zu nehmen.“

Dabei will Weißenborn sich weniger mit dem Gegner als mit den eigenen Jungs beschäftigen. „Das klingt vielleicht ein wenig blauäugig: Ich habe jetzt nicht stundenlang Videomaterial analysiert oder so etwas. Ich bin viel mehr davon überzeugt, dass wir uns nur vor ganz wenigen Teams in der Liga verstecken müssen, wenn wir nah an 100 Prozent unserer eigenen Leistungsfähigkeit kommen. Die Jungs sollen Fußball spielen, Spaß haben und Selbstvertrauen tanken.“

Lediglich am Sonntag wird Tim Schwabe Co-Trainer von Weißenborn sein. Für diese Position sucht der FC einen neuen Mann. (mwa)

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