SVG hofft auf ersten Sieg 

Fußball-Oberliga: Tabellenzweiter VfL Oldenburg ist Gast am Sandweg

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Hoffen auf sein drittes Saisontor: Der Ex-Nörtener Lucas Duymelinck (rechts) will mit der SVG Göttingen gegen den VfL Oldenburg den ersten Saisonsieg holen. 

Göttingen. Nach der 1:4-Niederlage vor einer Woche beim Tabellenersten Eintracht Northeim im Südniedersachsenduell wartet eine weitere ganz schwierige Aufgabe auf die SVG Göttingen.

Sie hat am Sonntag um 15 Uhr im Stadion am Sandweg den Tabellenzweiten VfL Oldenburg zu Gast. „Natürlich hinterfragen sich Trainer und Spieler und auch ich, woran es liegt, dass wir derzeit keinen Erfolg haben“, sagt auch SVG-Fußballabteilungsleiter Thorsten Tunkel. Wir haben uns im Sommer für einen Schnitt im Kader entschieden und uns war dabei klar, dass es schwer wird in dieser Saison“, führt Tunkel weiter aus. Im Moment würde sich die Mannschaft selbst schlagen. „Unsere Spiele sind zu fehlerbelastet“, sieht Tunkel darin den Hauptgrund für die derzeitige Misere. Daher scheint oberstes Gebot die Fehlerminimierung zu sein. Der Trainer werde auch nach dem Fehlstart nicht infrage gestellt, stellt Tunkel klar.

Personell sieht’s gut aus

Dennoch rechnen sich die Schwarz-Weißen, die nach dem fünften Spieltag noch immer auf den ersten Dreier warten bei vier Niederlagen und einem Unentschieden, eine Chance gegen die Oldenburger aus. Optimistisch sind die Göttinger deshalb aufgrund der ersten 50 Minuten gegen Northeim und zum anderen aufgrund des 1:1 vor zwei Wochen gegen den damaligen Spitzenreiter Heeslingen. „Wenn wir die 50 Minuten des Spiels in Northeim auf 90 Minuten ausdehnen können, sind wir gegen den VfL nicht chancenlos“, betont Tunkel.

Verzichten muss Trainer Knut Nolte weiterhin auf Mittelfeldspieler Josu de las Heras Vicuña, der sich noch in seinem Heimatland Spanien aufhält. Ansonsten aber sieht es personell wieder gut aus. Benjamin Duell und auch Nico Grimaldi haben nach ihren auskurierten Blessuren wieder voll mittrainiert und dürften zumindest im Kader stehen. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Außenverteidiger Alexander Burkhardt.

Egal, welcher Gegner

Tunkel gibt indes zu bedenken, dass „wir bisher gegen vier Teams außer Vorsfelde gespielt haben, die allesamt in der Tabelle oben stehen und sich enorm verstärkt haben“. Gleichwohl sei es jetzt egal, „gegen welchen Gegner wir in unserer derzeitigen Situation spielen, wir müssen allein auf uns schauen und endlich anfangen zu punkten“. Und damit soll es am Sonntag trotz der Schwere der Aufgabe gegen den VfL Oldenburg losgehen. (wg/gsd)

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