Hoofer Handballerinnen empfangen Waldorf

HSG will wieder siegen

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Nele Bittdorf und ihre Mitspielerinnen wollen sich gegen Waldorf keine Schwächephase leisten, sondern mit Kampfgeist überzeugen. 

Mund abwischen und weiter kämpfen - so lautet das Motto der Oberliga-Handballerinnen der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen vor ihrem Heimspiel am heutigen Samstag um 18 Uhr in der Schulsporthalle Sand. Dann empfängt die Sieben von Trainer Chris Ludwig mit der TSG Waldorf den Tabellenvierten. „Wir lassen uns vom Tabellenrang nicht beeindrucken und gehen trotz der jüngsten Niederlagen mit breiter Brust in die Partie“, zeigt sich Ludwig kämpferisch.

Zuversicht schöpft er aus der Tatsache, dass sein Team in der vergangenen Woche extrem hart trainiert und mentale Stärke demonstriert hat. „Niemand lässt den Kopf hängen, alle ziehen an einem Strang und wollen unbedingt zur gewohnten Stärke zurückfinden.“ Zuletzt hatte sich der Tabellenletzte das Leben oft selbst schwer gemacht. „Wir hatten leider immer wieder mal eine schwache Phase von fünf bis zehn Minuten, in denen einfach nichts zusammen lief“, so Ludwig. Diese gelte es beim Heimspiel zu vermeiden.

Waldorf sei ein Team, das in der vergangenen Saison nur knapp dem Abstieg entgangen sei. „Momentan machen sie aber alles richtig, daher gilt es von Beginn an wachsam zu sein“, mahnt Ludwig.

Wichtig sei erneut, sich weniger auf den Gegner und mehr auf die eigene Spielweise zu konzentrieren. „Wir lassen nichts unversucht, um endlich mal wieder zu punkten“, sagt der Coach. So habe man seit der jüngsen Niederlage in Kriftel eine zusätzliche Trainingseinheit eingebaut. „Wir trainieren jetzt dreimal wöchentlich. Diese Maßnahme wurde von den Spielerinnen gern angenommen. Alle stehen hinter dem Konzept, jetzt noch mal einen Gang hochzuschalten“, sagt Ludwig.

Hoffnung schöpft Ludwig auch aus der Tatsache,dass seine Sieben erstmals in Sand spielen wird. „Vielleicht gibt die neue Kulisse nochmal einen besonderen Antrieb.“

Auch wenn sich der Austragungsort geändert hat, bleibt eines für Ludwig und sein Team gleich: die Hoffnung auf eine ordentliche Fankulisse, die auf den Rängen für mächtig Stimmung sorgen wird. Dann könnte das Unterfangen Punktgewinn gelingen.  zms

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