Oberliga: Bitteres Gegentor in der Nachspielzeit

Eintracht Northeim verliert 0:1 gegen den MTV Gifhorn

Fliegender Gegner im Rücken: Der Northeimer Maurice Weinhardt setzt sich hier gegen den Gifhorner Marvin Luczkiewicz durch.
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Fliegender Gegner im Rücken: Der Northeimer Maurice Weinhardt setzt sich hier gegen den Gifhorner Marvin Luczkiewicz durch.

Nichts wurde es mit der Revanche für die Niederlage im Fußball-Niedersachsenpokal für Eintracht Northeim. Der FC verlor am Sonntag auch das Oberliga-Punktspiel gegen den MTV Gifhorn mit 0:1. Besonders bitter: Der Gegentreffer fiel erst in der Nachspielzeit.

Was tat sich in den 90 Minuten auf?

Gut für die Gastgeber: Mario Petry, beim Pokalspiel noch Gifhorns Bester, stand nun als Coach an der Seitenlinie und fehlte seinem Team als Schaltzentrale im Mittelfeld.

Northeims Trainer Jan Ringling beorderte mit Silvester Fahlbusch, Torben Glombitza und Raoul Fricke drei Stammspieler der vergangenen Wochen vorerst auf die Bank. Dort saß nach auskurierter Muskelverletzung mit Maciej Wolanski auch wieder eine zusätzliche Offensivkraft, die im Endspurt aufs Feld kam. Marc-Yannik Grunert und Maurice Weinhardt ordneten als Doppel-Sechs das Northeimer Spiel.

Die erste Viertelstunde war munter. Gifhorn forderte einen Strafstoß, bekam ihn aber zurecht nicht (2.), auf der Gegenseite war auch die Eintracht präsent. Alexander Knopf war nach einer Ecke fünf Meter vor dem Tor überrascht, wie viel Platz er hatte - und vergab. Auch Weinhardt durfte nach einer Ecke unbedrängt köpfen, verfehlte das Ziel jedoch ebenso.

Der zweite Durchgang begann mit einer Druckphase der Heimelf. Das Problem: Wirklich gefährlich wurde es kaum für MTV-Keeper Krull. Lediglich einen Schuss von Grunert musste er abprallen lassen, wurde aber dafür nicht bestraft. Die Eintracht erkämpfte sich - oft durch Niklas Schwab - viele Bälle, schenkte sie mit ungenauen Pässen aber auch zu oft ebenso schnell wieder her. In der 90. Minute hielt Tim Tautermann mit einer Fußparade noch den einen Punkt fest, in der ersten Minute der Nachspielzeit überwand ihn aber Arne Jäger aus dem Gewühl.

Geht das Ergebnis in Ordnung?

Nein. Ein Unentschieden wäre verdient gewesen. Ein Fakt, der die Eintracht kaum trösten dürfte. So setzte es im siebten Pflichtspiel die sechste Niederlage.

Was für Konsequenzen hat das in der Tabelle?

Nicht viele. Mit einem Sieg hätten die Northeimer die rote Laterne des Schlusslichtes an die SVG Göttingen weitereichen können. Stattdessen brennt sie weiterhin am Rhumekanal.  (Marco Washausen)

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