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Massimo Röttger sichert Eintracht Northeim in letzter Sekunde einen Punkt gegen TuS Bersenbrück

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Von: Marco Washausen

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Arm an Arm, den Ball im Blick: Northeims Torben Glombitza (rechts) gegen den Bersenbrücker Moritz Waldow. Hinten links schaut Erkan Coskun zu.
Arm an Arm, den Ball im Blick: Northeims Torben Glombitza (rechts) gegen den Bersenbrücker Moritz Waldow. Hinten links schaut Erkan Coskun zu. © Kaja Schirmacher

Eintracht Northeim hat am Sonntag einen Punkt in der Abstiegsrunde der Fußball-Oberliga geholt. Gegen TuS Bersenbrück gab es im Gustav-Wegner-Stadion ein 2:2 (0:0)-Unentschieden.

Was tat sich in den 90 Minuten?

Die Gäste drückten in ihrem ersten Pflichtspiel des Jahres von Beginn an aufs Tempo. Gefährlich wurde es für Keeper Tim Tautermann vorerst aber nicht. Die Northeimer hielten dagegen. Die erste richtig gute Chance gehörte dann auch ihnen, doch Retwan Deflis Versuch ging am langen Pfosten vorbei (11.).

Nach einer guten Viertelstunde bekam man das Gefühl, dass der Bersenbrücker Führungstreffer in der Luft liegt. Der TuS war tonangebend, sobald es in die Nähe des Strafraums ging, wurde es jedoch ungenau. Die Folge: keine Tore in Halbzeit eins.

Nach Wiederbeginn hatte Bersenbrück weiter das Kommando. Das sichere 1:0 hatte Michel Eickschläger auf dem Kopf, doch aus fünf Metern brachte er es unbedrängt zustande, den Ball über das Tor zu setzen (54.). Sekunden später war es Tim Tautermann, der mit einer sensationellen Parade den Ball aus dem Winkel kratzte. Die Eintracht schwamm! Im Mittelfeld ging jeder Ball verloren. Trainer Philipp Weißenborn reagierte und brachte Stürmer Maciej Wolanski.

Der hatte dann zwar mit der Northeimer Führung nichts zu tun. Dennoch stand es kurz danach 1:0. TuS-Keeper Böhmann machte bei einem Freistoß die kurze Ecke auf, Marc-Yannik Grunert sah das und traf genau dort (68.). Sollte tatsächlich eine Überraschung gegen den Favoriten gelingen? Als hätte das 0:1 Bersenbrück geweckt, nutzten die Gäste nun allerdings ihre Chancen. Erst Lars Spit (70.) und kurz danach Michel Eickschläger (74.) drehten das Duell in wenigen Minuten. Doch Eintracht bewies Moral. Mit der letzten Aktion des Spiels in der Nachspielzeit kam Massimo Röttger an den Ball, zog trocken ab und traf - 2:2 (90.+3). In den Jubel hinein pfiff der Schiri die Begegnung ab.

Geht das Ergebnis in Ordnung?

Auf Bersenbrücks Matchplan standen zwei Mittel: bei Standards hohe Bälle auf den aufrückenden Kapitän Mark Flottemesch. Oder aber, wenn der Ball am Boden blieb, die technisch starken und schnellen Moritz Waldow und Michel Eickschläger in Szene setzen. Beides lief lange ins Leere. Als der Knoten geplatzt war, schlug sich die Bersenbrücker Überlegenheit auch im Ergebnis nieder. Dass Eintracht noch das 2:2 erzielte, war nicht nur aufgrund des späten Zeitpunktes ziemlich glücklich.

Was steht für die Eintracht weiter auf dem Plan?

Beim Turnerbund in Uphusen geht es für die Northeimer am nächsten Sonntag weiter. Vor der Osterpause gibt dann noch der Rotenburger SV (10. April) seine Visitenkate im Gustav-Wegner-Stadion ab. (Marco Washausen)

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