Fußball-Oberliga: Fragen und Antworten vor dem Spiel der Eintracht am Sonntag bei Arminia Hannover

Jetzt geht es zum Spitzenreiter

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Hohe Hürde: Eintracht Northeim mit Marc-Yannick Grunert (rechts) muss Sonntag zu Arminia Hannover. Das Bild entstand im Heimspiel der vergangenen Saison (2:0).

Northeim. Die dritte Auswärtspartie am Stück hält der Spielplan der Fußball-Oberliga für Eintracht Northeim am ersten Oktober-Wochenende bereit. Die Reise führt am Sonntag zu Arminia Hannover, wo die Begegnung gegen den Tabellenführer um 15 Uhr angepfiffen wird. Wir beantworten vorab die wichtigsten Fragen.

Wie ist die Ausgangslage vor der Partie?

Die Northeimer treten Sonntag das erste Mal in dieser Spielzeit nicht als Favoriten an. Das hat weniger mit der eigenen 1:2-Niederlage vom vergangenen Wochenende in Wunstorf zu tun, als mit der Stärke des Gegners. Während die Eintracht mit 16 Punkten aus acht Spielen auf Platz fünf gerutscht ist, grüßt die Arminia von der Tabellenspitze. Die stolze Bilanz: sieben Siege, ein Remis, 20:6 Tore bei 22 Punkten. Damit rangiert die Truppe aus der Landeshauptstadt drei Zähler vor Jeddeloh an der Spitze.

War die Arminia vergangene Saison auch schon so stark?

! letzten Spieltag (22. Mai) in Hannover. Und mit einem Sieg hätte die Eintracht den Kontrahenten sportlich sogar in die Landesliga schießen können. Doch nach der Führung von Melvin Zimmermann trafen Björn Masur und Adem Lukac für die Gastgeber, die damit die Klasse hielten. Ein toller Erfolg für die Jungs von Trainer Murat Salar, der den Verein in eigentlich schon aussichtsloser Situation übernommen hatte und fast schon sensationell noch den Abstieg verhindern konnte. Das Hinspiel hatte Northeim am 8. November 2:0 gewonnen (Tore: P. Sieghan, Hillemann).

Wie ist der Höhenflug der Arminen zu erklären?

Nur schwierig. Der Kader der Arminia ist keineswegs komplett umgekrempelt worden. Namhaften Abgängen wie Björn Engemann, Björn Masur oder Marco Menneking stehen Neuzugänge gegenüber, die voll eingeschlagen sind. Jordan Petrov (vom VfB Oldenburg) schoss bereits drei Tore, Adris Jankir sogar vier. Besser war bisher nur Leutrim Kabashi (fünf). Sotirius Panagiotidis (aus Hildesheim) gibt der Abwehr Halt und stand bisher stets von Anfang bis Ende auf dem Feld.

Trainer Murat Salar ist es scheinbar bestens gelungen, den Höhenflug vom Ende der vergangenen Saison mit in die neue Serie zu nehmen. Bester Beleg dafür sind mittlerweile sieben Pflichtspielsiege am Stück. Lediglich Cloppenburg schaffte es bisher, den Arminen einen Punkt abzujagen (2:2).

Wie sieht es bei der Eintracht aus?

Die hat am Dienstag ein Testspiel beim von Torsten Lieberknecht trainierten Talent-Team von Eintracht Braunschweig bestritten und 0:5 verloren. Trainer Malte Fröhlich stieß die Chancenverwertung sauer auf. „Das ist reine Kopfsache. Seit einigen Spielen denken die Jungs vor dem Tor zu viel nach.“ (mwa)

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