Fußball-Oberliga: Northeim reist am Sonntag zu Schlusslicht Uelzen – Wiedersehen mit Dennis Flügge

Jetzt soll’s auch auswärts klappen

Was kommt denn da? Northeims Sebastian Marx im Duell mit einem Uelzener. Das Foto entstand beim Heimspiel in der vergangenen Saison, als die Eintracht 2:1 gewann. Archivfoto: osx

Northeim. Zuhause hui, auswärts pfui! Überspitzt formuliert kann man den bisherigen Saisonverlauf des FC Eintracht Northeim in der Fußball-Oberliga mit dieser Formulierung auf den Punkt bringen - wohlgemerkt nur beim Blick auf die nackten Zahlen. Daheim gab es drei Siege in drei Spielen, auswärts zwei Niederlagen. Diese Bilanz soll sich Sonntag verbessern, wenn die Eintracht ab 15 Uhr bei Teutonia Uelzen gastiert.

? Wie ist die Ausgangslage vor der Partie?

! Die Northeimer reisen als Tabellensiebte (11:9 Tore/9 Punkte) zum Schlusslicht (7:22/0). Die Uelzener sind aktuell so etwas wie die Prügelknaben der Liga. Die bisherigen Spiele gingen allesamt deutlich verloren (1:5 gegen Spelle, 2:4 bei Osnabrück II, 2:4 gegen Heeslingen, 1:4 in Lingen, 1:5 in Jeddeloh). Coach Quendrim Xhafolli hat es nicht leicht. Verletzungs- und urlaubsbedingt hatte er teilweise weniger als zehn Jungs auf dem Feld, mit denen er trainieren konnte. Nach dem jüngsten 1:5 in Jeddeloh nahm er dann auch kein Blatt vor dem Mund. „Wir haben wirklich schwach gespielt. Das war unsere bisher schlechteste Saisonleistung.“

? Gibt es bei der Partie etwas Besonderes?

! Ja! Bei dem Spiel kommt es zum Wiedersehen mit Dennis Flügge, der - nach absolviertem Studium in Göttingen und zwei Spielzeiten bei der Eintracht - im Sommer zu seinem alten Verein zurückgekehrt ist. Und wenn nichts dazwischen kommt, wird Flügge Sonntag auch spielen. Seine Verletzung, die ihn bereits in Northeim lange zum Zuschauen verdonnert hatte, ist auskuriert. Gegen Jeddeloh stand er vergangene Woche erstmals wieder 90 Minuten auf dem Platz für seine Teutonen.

„Ich telefoniere regelmäßig mit Dennis. Wir tauschen uns aus, weil der Spielplan es so will, dass Uelzen immer gegen den Gegner spielt, den wir eine Woche danach vor der Brust haben“, sagt Northeims Trainer Wolfgang Schmidt. Auch diese Woche haben sich die beiden schon unterhalten, „die Startelf für Sonntag wollte er mir dann aber doch nicht verraten“, sagt Schmidt mit einem Lachen.

? Wie beurteilt Trainer Schmidt den Gegner?

! „Das ist natürlich eine schwierige Situation für Uelzen. Die werden verunsichert sein, dabei ist die Mannschaft eigentlich deutlich besser, als es die bisherigen Ergebnisse vermuten lassen. Jetzt muss es unser Ziel sein, den Gegner nicht unnötig aufzubauen und den ersten Auswärtssieg einzufahren.“

? Sind alle Mann an Bord?

! Thorben Rudolph hat seine Sperre abgesessen, Yurgen Salfeld ist aus dem Urlaub zurück. Wie die Sieghan-Brüder werden Hendrik Sinram-Krückeberg und Kai-Niklas Marx fehlen. Bei Marcel Braun und Libasse N‘Diaye muss man sehen, wie sich ihre Verletzungen aus dem Lingen-Spiel noch entwickeln. (mwa)

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