Sonntag steigt das Spitzenspiel gegen Tabellenführer HSC Hannover

Jetzt zählt’s für Eintracht Northeim

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Bereit für das Spitzenspiel: Am Sonntag erwartet Eintracht Northeim als Tabellenzweiter den um zwei Punkte besseren Spitzenreiter HSC Hannover. 

Northeim – Während sich in der Fußball-Oberliga sieben, acht Teams gegen den Abstieg stemmen und einige Klubs die Saison schon ausklingen lassen, geht es für Eintracht Northeim jetzt erst richtig los.

Am Sonntag (14 Uhr) erwarten die Südniedersachsen den Tabellenführer HSC Hannover zum Spitzenspiel. Von Entspannung auch danach keine Spur. Denn am Ostermontag geht es im Halbfinale des NFV-Pokals um den Einzug in das Endspiel. Keine Frage: Jetzt zählt’s für Eintracht!

Für Northeims Trainer und Sportlichen Leiter könnte die Situation nach dem 1:0-Erfolg am Sonntagnachmittag bei TB Uphusen gar nicht besser sein. Zwar führt der HSC vor seinem Gastspiel am Sonntag in Northeim die Tabelle mit zwei Punkten an, aber das muss ja nicht so bleiben. „Wir haben 25 von 30 Partien gespielt. Wenn wir die letzten fünf Spiele gewinnen, dann sind wir aufgestiegen in die Regionalliga. Wir können aus eigener Kraft Oberliga-Meister werden, genau dafür spielt man Fußball“, sagt Philipp Weißenborn.

Und um auf das Spitzenspiel optimal vorbereitet zu sein, machen die Northeimer nichts anders als sonst. „Wir bereiten uns auf den Gegner vor wie immer“, betont der Eintracht-Coach. Den Gegner habe man drei-, viermal beobachtet. Wichtige Aspekte dieser Gegneranalyse fließen ein in das Training, das komplett auf Rasen stattfinden wird – aus gutem Grund: Denn das Spitzenspiel am Sonntag wird mit nahezu hundertprozentiger Sicherheit im Gustav-Wegner-Stadion steigen.

Gegen den HSC sollen auch wieder einige Spieler auflaufen, die in Uphusen fehlten. Bei Thorben Rudolph sieht es bezüglich einer Rückkehr in den Kader schlecht aus. Ausgeschlossen ist dies bei Richard Hehn (Muskelfaserriss). Sicher wieder dabei sind Finn Rettstadt (nach abgelaufener Gelbsperre), Yannik Freyberg (Erkältung) und Silvan Steinhoff, der zuletzt über muskuläre Probleme klagte.

Fünf Spiele trennen Eintracht noch vom großen Ziel, dem Aufstieg in die Regionalliga. Doch es könnten noch einige mehr werden. Denn als Zweiter müssten die Northeimer den Umweg über die Relegation gehen, zumindest diese Möglichkeit haben die Northeimer und der Konkurrent aus Hannover schon sicher.

Und dann ist da ja auch noch der NFV-Pokal. Auch hier ist das große Ziel zum Greifen nahe. Denn mit einem Heimsieg am Ostermontag im Halbfinale über den TuS Bersenbrück hätte Eintracht das Finalticket für den Amateur-Wettbewerb gelöst. Das Endspiel steigt am 25. Mai in Hannover. Im Eilenriedestadion würden die Northeimer dann auf den Sieger der Partie zwischen Atlas Delmenhorst und dem 1. FC Wunstorf treffen. Entscheidende Wochen für die Eintracht, wie Philipp Weißenborn betont. „Das ist kein Druck, das sind aber Riesenmöglichkeiten. Dafür arbeiten wir jahrelang, jetzt können wir uns belohnen!“

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