Fußball-Oberliga: Hopp oder Top – noch kein Unentschieden für Eintracht Northeim

Kann Brömsen die SVG retten?

Punkte weg un dein Spiel Sperre: Göttingens Jan-Niklas Linde (rechts, gegen Celles Tim-Yannick Struwe) fehlt der SVG am Sonntag gegen Vorsfelde wegen einer Gelbsperre. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Die halbe Saison ist rum in der Fußball-Oberliga. Und nach 15 Partien ist beim FC Eintracht Northeim eins deutlich sichtbar: Die Jungs kennen nur Hopp oder Top! Acht Siegen stehen sieben Niederlagen gegenüber – kein einziges Unentschieden. Damit ist die Truppe allein auf weiter Flur in der Liga.

Seit nun neun Wochen wechseln sich die Eintracht-Kicker mit Sieg und Niederlage ab. Die 2:4 (1:2)-Pleite am Sonntag in Gifhorn war da nach dem 3:1 gegen Oldenburg quasi nur folgerichtig. „Wir haben es leider mal wieder nicht geschafft, die Leistung der Vorwoche zu bestätigen“, kritisierte Trainer Philipp Weißenborn. Der hatte seine Defensive nach zuvor lediglich drei Gegentreffern in drei Spielen bereits auf einem guten Weg gesehen, wurde aber in Gifhorn enttäuscht. „Damit sind wir natürlich nicht zufrieden. Es muss unser Ziel sein, das in den letzten beiden Partien gegen Lupo Martini und Cloppenburg besser zu machen. Wir haben also noch zwei Gelegenheiten, uns ein gutes Gefühl vor dem Jahreswechsel zu holen.“

Sein Gegenüber auf Gifhorner Seite, Uwe Erkenbrecherm, war froh, dass seine Mannschaft nach zuvor fünf Niederlagen mal wieder gewonnen hatte. „Wir hätten zur Halbzeit eigentlich 3:0 führen müssen. Nach dem 2:2 sprach jedoch alles für Northeim. Die hatten gute Chancen. Dann sind wir super zurückgekommen. Das war am Ende vielleicht nicht unbedingt verdient, aber ganz sicher ein Sieg der Moral. Wir hatten heute auch das nötige Quäntchen Glück, was uns in den letzten Wochen gefehlt hat.“

Das nächste Abstiegs-Endspiel

Jan-Philipp Brömsen (34) verfolgte die Partie gegen Celle, verschaffte sich so schon mal einen ersten Eindruck von seinem neuen Team. Viel erfreuliches sah er dabei kaum.

„Ich würde gerne jetzt auch im Männer-Bereich Fuß fassen“, sagte er am Rande der Sonntags-Partie. Bei den Junioren von Göttingen 05 hatte er bis zum Schluss der vergangenen Saison einen guten Job gemacht. In einer ersten Einschätzung zur weiteren Spielzeit am Sandweg war allerdings wohl mehr der Wunsch des Vaters des Gedankens. Brömsen: „Es sind noch 16 Spiele. Davon müssten wir acht gewinnen.“

Wie das in der aktuellen Verfassung klappen soll, wusste Brömsen allerdings nicht schlüssig zu beantworten. Auch seine Prognose für die beiden „Abstiegs-Endspiele“ gegen Celle und Vorsfelde (am Sonntag) ist hinfällig: Vier oder besser noch sechs Punkte müsse man anstreben, so der neue SVG-Coach in der Halbzeit des Celle-Spiels. Nach dem 0:1 ist diese Rechnung nicht mehr zu realisieren. (mwa/haz-gsd)

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