Kein Sieger im Derby: Eintracht Northeim und SVG Göttingen spielen 1:1

Kopf an Kopf zum Ball: Der Northeimer Marc-Jannik Grunert (links) verfolgt den Göttinger Yannik Freyberg. Sie bekamen es öfter im Spiel miteinander zu tun. Foto: zij

Mit einem Derbysieg gegen die SVG Göttingen ist es auch im dritten und letzten Versuch in dieser Saison nichts geworden für den FC Eintracht Northeim. Nach Niederlagen im Pokal (0:3) und im Hinspiel der Fußball-Oberliga (0:2) trennten sich die Südniedersachsen-Rivalen am Sonntagnachmittag vor rund 500 Zuschauern mit einem 1:1(1:0)-Unentschieden.

Wie lief das Derby im Gustav-Wegner-Stadion? 

Obwohl es für die Mannschaften „nur“ noch um das Prestige ging, merkte man den Jungs an, wie ernst sie die Partie nahmen. Beide Teams legten viel Wert auf eine kompakte Defensive und waren darauf bedacht, dem Gegenüber keine Geschenke zu machen. Das gelang gut. So gab es zwar im Mittelfeld ein paar (wenige) knackige Zweikämpfe, aber lange keine Torraumszenen. Die Northeimer Führung resultierte aus einem Abstauber von Melvin Zimmermann, der nach einem abgewehrten Schuss von Mehdi Mohebieh zur Stelle war (43.).

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig: zwei Teams auf Augenhöhe, die sich nichts schenkten. Den Ausgleich hat die SVG der Schläfrigkeit der Northeimer Hintermannschaft zu verdanken, als sie nicht energisch genug zur Sache ging und Ali Ismail zur Stelle war (71.).

Geht das Ergebnis in Ordnung? 

Ja! Die Northeimer schalteten nach dem Gegentreffer zwar nochmal einen Gang hoch, doch das Remis gibt den Spielverlauf gut wieder. Ab der 70. Minute ging es hin und her. Das dickste Ding der Schlussphase hatten sogar die Gäste auf dem Fuß, als Eintracht-Keeper Strüber gegen Ismail klug den Winkel spitz machte und es so beim gerechten Remis blieb.

Welche Spieler taten sich besonders hervor? 

Zwei alte Teamkameraden: Göttingens Sebastian Gehrke (am Boden), der einst selbst lange das Eintracht-Trikot trug, hat die Situation hier vor Melvin Zimmermann geklärt. Foto: zij

Die Eintracht kam zu Chancen, wenn Melvin Zimmermann beteiligt war. Wenn er selbst nicht in guter Position war, legte er klug für seine Mitspieler auf. Marc-Jannik Grunert bestätigte seine seit Wochen gute Form. Auf SVG-Seite machte Marco Galante etliche Meter und stopfte viele Löcher. Vor allem in Durchgang eins hinterließ auch Yannik Freyberg einen guten Eindruck.

Was sagten die Beteiligten zum Spiel? 

„In der ersten Halbzeit hatten wir ein paar gute Passagen. Aufgrund der zweiten Hälfte, in der wir nachgelassen haben, geht das 1:1 aber in Ordnung“, sagte Northeims Kapitän Patrick Sieghan.

So sah das auch SVG-Trainer Knut Nolte. „Das war ein typisches Unentschieden-Spiel. Northeim hatte weitere Chancen, wir aber auch. Ich bin zufrieden. Wir haben den Abstand auf Northeim gehalten und wollen weiterhin die inoffizielle Südniedersachsen-Meisterschaft holen.“ (mwa)

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