Oberliga: Entscheidung erst in der Nachspielzeit

Eintracht Northeim verliert 1:3 gegen Lupo Martini Wolfsburg

Ein gutes Spiel lieferte Erkan Coscun in der Northeimer Defensive ab. Hier kommt der Wolfsburger Rocco Tuccio im Duell mit ihm zu Fall. Dahinter Hannes Fritz und Torhüter Tim Tautermann.
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Ein gutes Spiel lieferte Erkan Coscun in der Northeimer Defensive ab. Hier kommt der Wolfsburger Rocco Tuccio im Duell mit ihm zu Fall. Dahinter Hannes Fritz und Torhüter Tim Tautermann.

Eintracht Northeim hat am Sonntag in der Fußball-Oberliga die nächste Niederlage kassiert.

Northeim - Im heimischen Gustav-Wegner-Stadion unterlag die Mannschaft von Trainer-Rückkehrer Philipp Weißenborn mit 1:3 (0:1) gegen Aufstiegskandidat Lupo Martini Wolfsburg..

Wie stellte Trainer Philipp Weißenborn die Mannschaft auf?

In der Defensive vertraute er auf Hannes Fritz, Erkan Coscun und Nils Kern. Offensiv durften Massimo Röttger, Marc-Yannik Grunert und Julen Mediavilla ran. Dazwischen agierten Noah Sander, Tristan Heine, Raoul Fricke und Luca Macke.

Was tat sich in den 90 Minuten?

Beide Teams ließen den Ball flüssig laufen. Nach einer Viertelstunde hätte es problemlos 2:2 stehen können. Grunert hatte die beste Eintracht-Gelegenheit, lupfte den Ball allerdings rechts vorbei. Auf der Gegenseite war Lupo zu verspielt. Danach hatten sich die Abwehrreihen sortiert. Dass die Wolfsburger Führung durch Valeri Schlothauer (35.) nach einem Freistoß aus dem Gewühl heraus fiel, war nicht überraschend. Zuvor hatte Torwart Tim Tautermann einen Kopfball noch stark pariert.

Die Anfangsphase nach Wiederbeginn gehörte den Gästen. Und die nutzten den Schwung, um auf 2:0 zu erhöhen. Andrea Rizzo setzte sich gegen Erkan Coscun durch und legte auf Rocco Tuccio ab, der flach abschloss (52.). Die Partie schien gelaufen. Doch dann kam Eintracht zurück. Noah Sander setzte sich über die linke Seite stark durch, passte scharf in die Mitte, wo Burak Hajdari den Ball beim Klärungsversuch über die eigene Torlinie drückte. Und plötzlich war Feuer in der Partie. Die Heimelf merkte, dass wenigstens ein Remis möglich war. Grunert per Schuss (74.) und Kopfball (89.) hatte die dicksten Gelegenheiten. Mit der letzten Aktion machte Wolfsburg bei einem Konter in Person von Andrea Rizzo alles klar (90.+3.)

Geht das Ergebnis in Ordnung?

Durchaus. Die Northeimer begannen sehr engagiert. Im Laufe der Partie bekam Lupo das Geschehen aber immer mehr in den Griff. Nach dem Anschluss war Eintracht zwar kräftig im Drücker, doch die cleveren Gäste gewannen letztlich verdient.

Was für Folgen hat das in der Tabelle?

Keine großen. Eintracht, mit sechs Punkten weiter Letzter, hat seit Sonntag nun auch Schwarz auf Weiß, dass es in der zweiten Saisonhälfte in der Abstiegsrunde weitergeht. Lupo Martini als Zweiter darf dagegen nach der Winterpause um den Aufstieg mitspielen. Die Punkte der beiden direkten Duelle werden daher nicht mit ins neue Jahr genommen, sondern gestrichen.   (Marco Washausen)

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