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Keine Spur von Abstiegsfrust! Eintracht Northeim besiegt Uphusen mit 5:3

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Tor! Tristan Heine markierte die 1:0-Führung für die Northeimer. Am Ende gab es einen 5:3-Erfolg im letzten Oberliga-Heimspiel.
Tor! Tristan Heine markierte die 1:0-Führung für die Northeimer. Am Ende gab es einen 5:3-Erfolg im letzten Oberliga-Heimspiel. © Kaja Schirmacher

Von Abstiegsfrust keine Spur! Stattdessen jubelten und beglückwünschten sich nach dem Schlusspfiff Spieler und Trainer des FC Eintracht Northeim unter dem Beifall der 150 Zuschauer am Samstag im Gustav-Wegner-Stadion nach dem 111. Heimsieg (in 249 Heimspiele) während der Zugehörigkeit zur Fußball-Oberliga.

Northeim – Beim 5:3 (2:1)-Erfolg über TB Uphusen legten die Eintracht-Kicker beim Heimausklang einen starken Auftritt hin.

„Das war ein gutes Zeichen für den Neuanfang. Mit dem Abstieg sind wir jetzt da, wo wir nach dem Umbruch im Verein vor zwei Jahren sein mussten. Dennoch sind wir entspannt und setzen darauf, mit dieser jungen Mannschaft unseren Weg fortzusetzen. Wir brauchen sicher Geduld, aber die Jungs ziehen toll mit. Das hat man heute gesehen“, sagte Alexander Polle, sportlicher Leiter der Eintracht.

Angetrieben von Kapitän Marc-Yannik Grunert spürte man den Willen der Mannschaft, sich anständig vom Heimpublikum zu verabschieden. So krönte Grunert mit dem fünften Treffer nicht nur seine eigene starke Leistung, sondern belohnte auch das ganze Team. Trotz 2:0-Führung nach einer halben Stunde war es den abstiegsbedrohten Gästen gelungen, zum 2:2 und später auch zum 3:3 auszugleichen. Die Partie hätte gut und gern kippen können. Doch darauf hatte die Eintracht beide Male im Gegenzug die passende Antwort. Die Gastgeber steckten auch weg, dass in den ersten 45 Minuten zwei Tore wegen einer Abseitsstellung keine Anerkennung fanden.

Mehrmals hatte die Uphuser Abwehr Mühe, die schnellen Eintracht-Spielzüge zu unterbinden. Ein Fallrückzieher von Heine (77.), als der Ball von der Lattenunterkante auf die Linie sprang, hätte das Prädikat „Tor des Monats“ verdient gehabt. In eben diese Kategorie passte Wolanskis 3:2, der eine Flanke von Yilmaz volley zum 3:2 ins Gästetor beförderte. Da war die Freude im Eintracht-Lager trotz des Abstiegs durchaus verständlich.  (Ottmar Schirmacher)

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