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Eintracht Northeim unterliegt Arminia Hannover 0:3

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Von: Marco Washausen

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Zweikampf: Der Northeimer Torben Glombitza (links) gegen den 2:0-Torschützen Onur Capin.
Zweikampf: Der Northeimer Torben Glombitza (links) gegen den 2:0-Torschützen Onur Capin. © Florian Petrow

Wer keine Tore schießt, kann keine Fußballspiele gewinnen. Zugegeben: Keine wirklich neue Erkenntnis, aber dennoch passt dieser platte Spruch zum aktuellen Zustand des FC Eintracht Northeim.

Hannover - Der wartet seit nunmehr 360 Oberligaminuten auf einen Treffer und musste am Samstagnachmittag mit dem 0:3 (0:1) bei Arminia Hannover folgerichtig die dritte Niederlage aus den letzten vier Partien einstecken. Klar, dass die Mannschaft den letzten Platz so nicht abgeben konnte.

Die Partie begann bereits denkbar ungünstig für die Gäste. Keine Viertelstunde war gespielt, da markierte Andre Nicolas Ndiaye mit einem Schuss aus rund 20 Metern die Arminen-Führung (12.). Er war es auch, der im Hinspiel das späte 1:1 für die Hannoveraner geschossen hatte.

In der Folge kam die Eintracht zwar etwas besser in die Partie. Arminia zog sich ein wenig zurück. Doch zu zählbarem Erfolg konnten die Northeimer den Platz nicht nutzen.

Unglücklich für die arg ausgedünnte Truppe von Trainer Jan Ringling: Bereits nach einer knappen halben Stunde musste Julen Mediavilla vom Feld, für ihn kam Luca Rusalo und feierte sein Oberligadebüt. Ohnehin war die Bank der Eintracht nicht gerade üppig besetzt. Richard Rocha war da zwischen Leon Scholz und Felix-Marten König schon quasi der „alte Hase“ in Sachen Spielpraxis in der fünfthöchsten Klasse. Hinzu kam nur noch Ersatzkeeper Jannik Strüber.

Dass Arminia zur Pause 1:0 führte, war verdient. Und die Landeshauptstädter legten zehn Minuten nach Wiederbeginn nach und entschieden die Partie frühzeitig. Luc-Elias Fender leitete den Angriff ein, den Onur Capin mit dem 2:0 abschloss (55.). Nun hatten die Gastgeber, die um den Einzug in die Meisterrunde kämpfen, richtig Spaß am Spiel. Zehn Minuten später erhöhte Fender auf 3:0. Von den Gästen war in dieser Phase kaum noch etwas zu sehen. Das blieb so.

Eintracht: Tautermann - Röttger, Fritz (84. Scholz), Knopf, Glombitza - Fricke, Heine - Danneberg, Grunert, Mediavilla (27. Rusalo) - Wolanski

Tore: 1:0 Ndiaye (12.), 2:0 Capin (55.), 3:0 Fender (65.),

Zuschauer: 400   (Marco Washausen)

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