Fußball-Oberliga: SVG Göttingen im Kellerduell gegen Lupo Martini Wolfsburg

Königreich für einen Sieg

Zum Siegen verdammt: Göttingens Außenverteidiger Georgios Mittas (rechts), hier gegen Oldenburgs Narciso Lubaca, hofft mit seinem Team auf einen Dreier gegen Wolfsburg. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. „Seit Wochen sind wir eigentlich schon zum Punkten verdammt“, sagt Knut Nolte. Der Trainer des Tabellenletzten der Fußball-Oberliga Niedersachsen SVG Göttingen weiß, dass sich sein Team am Samstag um 16 Uhr am 8. Spieltag gegen Regionalliga-Absteiger Lupo Martini Wolfsburg keine weitere Niederlage erlauben kann, sollte es für die Schwarz-Weißen im Kampf gegen den Abstieg nicht schon frühzeitig ein böses Erwachen geben.

„Ich wünsche ja meinem Freund Francisco Coppi, der ja jetzt sportlicher Leiter ist, immer einen Sieg, doch gegen uns muss Lupo Martini nicht unbedingt die Wende schaffen“, betont Nolte. Coppi war bisher Trainer, sein Nachfolger nach dem Abstieg aus der Regionalliga wurde Ex-Profi Detlev Dammeier, der aber mit den Wolfsburgern noch nicht den gewünschten Erfolg hat. Lupo Martini steht derzeit auf dem Abstiegsrang 14 und könnte bei einer Niederlage von den Göttingern überholt werden.

Linde und Duymelinck fehlen

Allerdings setzten die Gäste am vergangenen Spieltag mit dem 4:0-Sieg über Spelle-Venhaus ein Ausrufezeichen. Die SVGer sind also gewarnt. Verzichten muss Nolte noch auf den urlaubenden Außenverteidiger Jan-Niklas Linde und den noch ein Spiel gesperrten Stürmer Lucas Duymelinck. Unter der Woche hatte Stürmer Lamine Diop Probleme mit der Leiste. Sollte er nicht spielen können, dürfte Lukas Alva Kusch erste Wahl im Sturm sein, sollte Yannick Freyberg wieder auf den linken Flügel ausweichen. Freyberg spielte vor einer Woche in Gifhorn in der Spitze, erzielte ein Tor und bereitete das zweite vor.

Vorverlegt um einen Tag wurde diese Begegnung gegen Lupo Martini, weil am kommenden Dienstag, am „Tag der Deutschen Einheit“, das NFV-Pokalspiel gegen den VfL Osnabrück angesetzt wurde. Zwar freut sich SVG-Fußball-Abteilungsleiter Thorsten Tunkel auf dieses Highlight gegen den Drittligisten, aber wichtiger ist die Partie gegen Wolfsburg. Und er ist nicht müde, immer wieder darauf hinzuweisen, dass „wir die vielen individuellen Fehler abstellen müssen. Chancen spielen wir uns ja, wie auch in Gifhorn geschehen, heraus, wir müssen uns dann aber auch mal belohnen“, so Tunkel.

Der höchstspielende Göttinger Verein belegte am Saisonende 2015/16 nach Landesliga-Meisterschaft und dem Oberliga-Aufstieg den sechsten Tabellenplatz. Doch in der vergangenen Saison wurde erst im letzten Spiel mit dem 0:0 gegen Cloppenburg der Klassenerhalt gesichert. In dieser Saison sollte es wieder besser laufen, doch davon sind die Schwarz-Weißen derzeit weit entfernt. (wg/gsd)

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