Fußball-Oberliga: Alle drei Gegentore per Kopfball

Eintracht Northeim verliert 0:3 bei FT Braunschweig

Northeim blieb in Braunschweig offensiv zu blass. Die Eintracht mit Raoul Fricke, hier im Heimspiel gegen Ramlingen, verlor 0:3. Archivfoto: Kaja Schirmacher
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Northeim blieb in Braunschweig offensiv zu blass. Die Eintracht mit Raoul Fricke, hier im Heimspiel gegen Ramlingen, verlor 0:3.

Eintracht Northeim wartet auch nach dem zweiten Saisonspiel in der Fußball-Oberliga weiterhin auf das erste Tor und den ersten Punkt. Am Sonntag gab es bei den Freien Turnern (FT) Braunschweig eine 0:3 (0:1)-Niederlage.

Braunschweig - Die war vollauf verdient und hätte sogar noch höher ausfallen können. Dabei gehörte die Anfangsphase noch den Northeimern, bei denen Kapitän Marc-Yannik Grunert zwar aus dem Urlaub zurück ist, aber vorerst auf der Bank Platz nehmen musste. Richard Rocha hatte die schnelle Führung auf dem Fuß, doch er scheiterte an Keeper Timo Keul. Auf der Gegenseite setzte der Ex-Eintrachtler Maurice Franke mit einem (zu laschen) Flachschuss die erste Duftmarke (6.). Franke war es dann auch, der nach einer knappen Viertelstunde den Außenpfosten für die mittlerweile das Spiel bestimmenden Hausherren traf.

Kurz danach zielte sein Mannschaftskamerad Niklas Neudorf besser: Nach einem Freistoß von der rechten Seite köpfte er den Ball unbedrängt neben den Pfosten zum 1:0 für FT. Gerade über die linke Seite mit dem starken Joshua Roth wurden die Braunschweiger immer wieder gefährlich. Dass sie mit der Führung im Rücken in die Pause gingen, war verdient.

Auch nach Wiederbeginn war es die Heimelf, die die Richtung vorgab. Angriff auf Angriff rollte auf Torwart Tim Tautermann zu. Nach einer knappen Stunde erhöhte Braunschweig auf 2:0. Wieder kam die Flanke von der rechten Seite. Und wieder war es Niklas Neudorf, der mit einem Flugkopfball erfolgreich war. „Alles guckt nur zum Ball“, monierte Trainer Jan Ringling lautstark und verwies darauf, dass der Doppel-Torschütze im Rücken der Abwehr völlig allein auf die Flanke wartete.

Fast schon folgerichtig, dass auch der dritte FT-Treffer mit dem Kopf erzielt wurde. Torschütze gegen sein Ex-Team war Maurice Franke nach einer Ecke (68.). Spätestens damit war die Begegnung durch. Braunschweig nahm Tempo heraus, die Eintracht war jedoch auch in der Folge kaum in der Lage, seinerseits offensiv für Gefahr zu sorgen. Mittwoch (18.30 Uhr) geht es im Pokal daheim gegen Gifhorn weiter.

Eintracht: Tautermann - Fritz, Knopf, M. Sander, Glombitza - Schwab (61. Grunert), Fricke, Heine (81. Fahlbusch), Danneberg - Rocha (61. Defli), Weinhardt (84. Hungerland)

Tore: 1:0/2:0 Neudorf (16./57.), 3:0 Franke (68.).  (Marco Washausen)

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