Fußball-Oberliga

SVG Göttingen hat sich im Abstiegskampf noch nicht aufgegeben

+
Erstes Spiel nach seiner Rückkehr aus Northeim: Göttingens Ali Ismail (rechts) setzt sich gegen Heeslingens Sebastian Sautner durch. 

Göttingen. Trotz des 1:1 gegen den Heeslinger SC geben die Verantwortlichen und die Mannschaft der SVG Göttingen die Hoffnung auf den Klassenerhalt in der Oberliga noch nicht auf.

„Die Mannschaft lebt, das hat man doch gesehen“, meinte der neue SVG-Trainer Nico Grimaldi, der 90 Minuten durchgespielt hatte. Nicht nur an Göttingens Kapitän Florian Evers, der auch neuerdings als Co-Trainer fungiert, war deutlich zu spüren, dass dieses Team trotz der fast aussichtslosen Situation – neun Punkte fehlen dem Schlusslicht auf den ersten Nichtabstiegsplatz – das Wunder noch wahr machen will.

Torchancen nicht genutzt

Da herrschte Zug in den vielen guten Aktionen. Was letztendlich fehlte, waren siegbringende Tore. Und es gab genügend Chancen, dieses erste Spiel nach der Winterpause für sich zu entscheiden. Ärgerlich nur, dass der mit vier Treffern beste Torschütze Yannik Wegen eines Magen-Darm-Infekts passen musste. Der eigentlich bisher erfolgreichste Torschütze Lucas Duymelinck, der sieben Tore für die SVG in dieser Saison erzielte, war als Zuschauer an den Sandweg gekommen. Er ist bekanntlich mitten in dieser Saison zurück zum Bezirksligisten SSV Nörten-Hardenberg zurückgekehrt. Er wurde schmerzlich vermisst.

„Wir haben gezeigt, dass wir bereit sind, den Kampf anzunehmen. Zwischen der 35. und 45. Minute waren wir bärenstark“, meinte Grimaldi. Und gerade in dieser Phase hätten sich die SVGer belohnen können, ja müssen, doch der verflixte Ball wollte nicht im gegnerischen Gehäuse einschlagen. „Die Teamleistung war absolut in Ordnung und auch die Art und Weise, wie sich die Mannschaft präsentiert hat“, sagte SVG-Fußballabteilungsleiter Thorsten Tunkel.

Die Position des Linksverteidigers für den in sein Heimatland zurückgekehrten Georgios Mittas nahm zu aller Überraschung Lamine Diop ein. Er wurde bisher in dieser Saison ausschließlich in der Offensive eingesetzt. Gleichwohl ein kluger Schachzug des neuen Trainerduos. Denn Diop sicherte defensiv nicht nur die rechte Heeslinger Flanke ab, er schaltete sich auch immer wieder in die Offensive ein. „Ich war zufrieden mit meiner Leistung. Ärgerlich nur, dass wir uns für unseren enormen Aufwand und unser Engagement nicht mit einem Sieg belohnt haben“, meinte Diop. Das Spiel in Wunstorf wurde von Ostersamstag auf Gründonnerstag vorverlegt. 

Von Walter Gleitze

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.