Fußball: Fragen und Antworten vor dem Saisonabschluss der Eintracht am Samstag

Die letzten 90 Minuten

Der Schiedsrichter geht dazwischen: Kurz nach dieser Szene im Spiel gegen Altona sah Thorben Rudolph die gelbe Karte. Marcel Braun will noch vermitteln. Foto: mwa

Northeim. Den Fußballern des FC Eintracht Northeim steht die letzte Partie der Saison bevor. Zu Gast im Gustav-Wegner-Stadion ist am frühen Samstagabend ab 18 Uhr der Bremer SV. Mit diesem Duell endet die Aufstiegsrunde zur Regionalliga.

? Worum geht es noch in der Partie?

!Sportlich gesehen um so gut wie nichts. Beide Teams haben ihre ersten Begegnungen der Relegation gegen Altona und Eutin verloren. Die beiden haben den Aufstieg bereits in der Tasche. Die Eintracht und die Hanseaten kicken lediglich noch darum, wer die Runde als Dritter und Vierter beendet.

? Warum sollte man dennoch vorbeikommen?

!Weil es die Mannschaften einfach verdient haben. Der sportliche Wert der 90 Minuten ist zwar seit der Northeimer Niederlage vom Mittwoch gegen Altona in den Keller gesunken, aber dennoch hat die Eintracht-Truppe die beste Saison der Vereinsgeschichte hinter sich. „Wir - und ganz sicher auch die Spieler - würden uns riesig freuen, wenn möglichst viele Zuschauer dieser Begegnung nochmal einen würdigen Rahmen geben“, sagt Pressesprecher Moritz Braukmüller.

Die sind dann auch live dabei, wenn vor dem Anpfiff die Kicker geehrt werden, die den Verein verlassen. Darunter sind mit Sebastian Marx und Marcel Braun zwei wahrhaftige Eintracht-Urgesteine. Hinzu kommen Patrick und Rafael Sieghan, Hendrik Sinram-Krückeberg, Marc-André Strzalla, Patrick Gemende, Clemens Zöllner und Vincent Leifholz.

? Was kann man zum Bremer SV sagen?

! Der hat in seiner Liga seit Jahren keinen Gegner auf Augenhöhe. In den vergangenen vier Spielzeiten, die je als Meister abgeschlossen wurden, musste der BSV in 120 Spielen lediglich vier (!!!!) Niederlagen hinnehmen. In dieser Saison war man nur minimal von einer perfekten Runde entfernt. Bei 29 Siegen gab es ein einziges Remis.

Doch vielleicht ist auch genau dies das Problem. „Die sind in ihrer Liga quasi unantastbar. Aber wenn man dann in den Aufstiegsspielen gegen stärkere Teams den Schalter auf Vollgas umlegen muss, ist das sicher nicht einfach“, sagt Northeims sportlicher Leiter Philipp Weißenborn.

Die Bremer spielen folglich die vierte Aufstiegsrunde in Serie. 2014 mussten sie dem VfB Lübeck und FT Braunschweig den Vortritt lassen, ein Jahr später waren der TSV Schilksee und der VfV Borussia Hildesheim minimal besser. Im Juni 2016 schnappten Egestorf-Langreder und der SV Eichede den Bremern den Aufstieg vor der Nase weg. Dieses Mal sind es Eutin und Altona.

? Sind alle Northeimer Spieler beim Abschluss dabei?

! Nein. Christian Horst (nach Rot in Eutin) und Linus Baar (Gelb-Rot in Celle gegen Altona) fehlen Trainer Malte Fröhlich in den letzten 90 Minuten der Saison. (mwa)

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