Eintracht Northeim verliert 1:4 gegen den SC Paderborn

Northeims Lukas Bode überrascht den SC Paderborn

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Mit vollem Einsatz: Northeims Leon Rüffer (Mitte) stemmt sich gegen die Paderborner Philimon Tawiah (li.) und Cauly Oliveira Souza. 

„Dieses Testspiel sollen die Spieler genießen“, hatte Northeims Trainer Simon Schneegans vor dem Freundschaftsspiel gegen den SC Paderborn angekündigt.

Ein Wunsch, der durchaus in Erfüllung ging. Denn Eintracht Northeim kämpfte vorbildlich, musste sich dem Aufsteiger in die Fußball-Bundesliga aber mit 1:4 (1:2) geschlagen geben.

„So eine Vorbereitung mit so vielen verletzten Spielern hatte die Eintracht noch nie – und ich als Trainer auch noch nicht“, hatte Northeims Trainer Simon Schneegans vor der Partie betont. Das Ergebnis sei zweitrangig, dafür wünschte er seiner Mannschaft einen Torerfolg.

Nach nur sechs Minuten und 41 Sekunden ging dieser Wunsch in Erfüllung. Da wurde Leon Rüffer auf der rechten Seite schön in Szene gesetzt. Der Verteidiger zog zielstrebig in Richtung Tor, umkurvte Paderborns Kapitän Christian Strohdiek und legte das Leder klug zurück an die Strafraumgrenze, wo Lukas Bode mit einem knallharten Schuss ins rechte Eck SCP-Keeper Leon Brüggemeier keine Abwehrchance ließ. 

Der Oberligist führte und Paderborns Trainer Steffen Baumgart bemängelte wenig später an der Seitenlinie das aus seiner Sicht überharte Zweikampfverhalten der Gastgeber: Immer ein untrügliches Zeichen dafür, dass auf dem Rasen im Kampf David gegen Goliath etwas schief läuft.

Kurze Zeit später nahm die Partie dann aber doch ihren erwarteten Lauf. Mamba (22.) per Abstauber und Shelton (26.) per Kopf nach einer Ecke drehten die Partie. Nach dem Seitenwechsel sorgte der eingewechselte Gueye (50./67.) mit einem Doppelschlag für die Entscheidung. Und die Northeimer? Die zeigten über Richard Hehn und Marc-Jannick Grunert noch einmal einen klasse Angriff, als Uwe Hünemeier mit vollem Einsatz gerade noch den zweiten Eintracht-Treffer verhindern konnte.

Tore:

1:0 Lukas Bode (7.) nach Vorarbeit von Leon Rüffer.

1:1 Streli Mamba (22.) nach Vorarbeit von Oliveira Souza.

1:2 Khiry Shelton (26.) nach Vorarbeit von Oliveira Souza.

1:3 Babacar Gueye (50.) nach Vorarbeit von Gerrit Holtmann.

1:4 Babacar Gueye (67.) nach Vorarbeit von Christopher Antwi-Adjei.

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