Anpfiff am Samstag um 16 Uhr

Mehr Kellerduell geht nicht! Tündern empfängt Eintracht Northeim

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Letzte Hoffnung Foul! Gegen Heeslingen lief die Eintracht mit Kapitän Florian Mackes lange nur hinterher. In Hameln hofft man nun auf die Trendwende. 

Northeim – Nach Hameln zu Blau-Weiß Tündern führt der Weg der Oberliga-Fußballer des FC Eintracht Northeim an diesem Wochenende. Samstag um 16 Uhr wird die Partie des achten Spieltages dort angepfiffen. Wir klären vorab die wichtigsten Fragen.

Wie ist die Ausgangslage vor dem Spiel?

Der Tabellen-18. empfängt den Vorletzten. Mehr Kellerduell geht also nicht! Während die Northeimer daheim bisher gänzlich ohne Punktgewinn sind, gab es auswärts wenigstens vier Zähler (drei in Uphusen, einen in Braunschweig). Dass die erst im Sommer aufgestiegenen Gastgeber nach rund einem Fünftel der Saison ganz unten im Klassement rangieren, ist zumindest keine Sensation. Dass auf den Plätzen direkt darüber jedoch der Vizemeister der Vorsaison (Eintracht Northeim) sowie zwei Absteiger aus der Regionalliga (Lupo Martini und Egestorf-Langreder) zu finden sind, hätte vor der Serie sicher niemand vermutet.

Dieses Trio hatte man eigentlich im erweiterten Dunstkreis vom VfV Borussia Hildesheim, SC Spelle-Venhaus und Atlas Delmenhorst erwartet, die in der Tabelle vorwegmarschieren.

Tündern gegen Northeim - Gab es das nicht erst kürzlich?

Stimmt! Die Teams haben sich bereits im ersten Pflichtspiel dieser Saison gegenübergestanden. In der Qualifikationsrunde zum NFV-Pokal gewann Northeim am 21. Juli in Hameln nach zweimaligem Rückstand mit 4:2 (2:2). Agit Erbek (zwei Strafstöße), Marc-Yannik Grunert und Florian Mackes waren die Torschützen.

Was hat sich seitdem getan?

Von wenigen Ausnahmen abgesehen ging es seitdem für beide Mannschaften ausschließlich bergab. Tündern gewann sein erstes Oberligapunktspiel zwar noch mit 4:0 gegen Hagen/Uthlede, verlor aber danach sechs Mal in Serie - zuletzt mit 0:6 in Spelle. Dass man dort hoch verlieren kann, wissen die Northeimer aus eigener Erfahrung (0:5). Sie warten auch bereits seit fünf Partien auf einen Dreier. Samstagnachmittag wäre doch ein hervorragender Zeitpunkt, diese Serie zu durchbrechen.

Wie sieht es im Lager der Northeimer aus?

Da baut man darauf, dass durch die Rückkehr der Langzeitverletzten langsam aber sicher die Trendwende eingeleitet wird. Gegen Heeslingen wurden mit Melvin Zimmermann, Linus Baar und Thorben Rudolph drei erfahrene Spieler eingewechselt, die ihr Team mitziehen können. Der Nächste in dieser Reihe dürfte Kapitän Christian Horst sein. Auch Neuzuggang Julian Kratzert ist wieder am Ball und will endlich das Eintracht-Trikot überstreifen. Fehlen werden am Samstag lediglich Strüber, Westfal und Bode.

Wer die Mannschaft vor Ort in Hameln unterstützen will, sollte um 11 Uhr am Northeimer Bahnhof sein. Von dort wird - organisiert vom Fanclub - gemeinsam angereist.

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