Fußball-Oberliga: Aaron Goldmann erzielt Führung

SVG Göttingen kassiert bittere 0:3-Niederlage gegen Bersenbrück

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Gescheitert: SVG-Stürmer Lamine Diop (re.) kann das Leder nicht an Bersenbrücks Torwart Christoph Bollmann vorbeispitzeln. TuS-Kapitän Marc Flottemesch muss nicht mehr eingreifen. 

Göttingen. Nach der bitteren 0:3 (0:1)-Niederlage gegen den TuS Bersenbrück steckt die SVG Göttingen endgültig mitten im Abstiegskampf der Fußball-Oberliga Niedersachsen und fiel auf Abstiegsplatz 14 zurück.

Kurz vor dem um 15 Minuten verspäteten Anpfiff – Bersenbrück war im Stau steckengeblieben – äußerte SVG-Fußball-Abteilungsleiter Thorsten Tunkel noch: „Wir haben nur dann eine Chance, wenn wir unsere individuellen Fehler abstellen.“ Klappte aber nicht, und so ging diese Partie verloren. Damit warten die Schwarz-Weißen auch nach dem vierten Spieltag auf den ersten Sieg.

Dabei erlaubten die Gastgeber den Bersenbrückern in der ersten Halbzeit so gut wie gar nichts. Allerdings versäumten sie es, selbst in Führung zu gehen. In der 25. Minute ließ Lamine Diop nach einem langen Ball das Leder zu weit vom Körper springen, sodass er den Ball nicht mehr kontrolliert an TuS-Keeper Christoph Bollmann vorbeispitzeln konnte. Und in der 38. Minute verfehlte Florian Evers mit einem direkten Freistoß das gegnerische Gehäuse nur knapp. Torchancen der Bersenbrücker hingegen tendierten gegen Null.

Keselings gestrecktes Bein

Doch die eine Chance zur 1:0-Führung quasi mit dem Pausenpfiff ließ sich TuS-Spieler Aaron Goldmann nicht entgehen. Nach einem völlig unnötig gestreckten Bein von SVG-Innenverteidiger Julian Keseling gab’s indirekten Freistoß von der 16 m-Linie aus. „Der Freistoß war unnötig“, kritisierte Göttingens Trainer Knut Nolte diesen in dieser Saison erneuten individuellen Fehler.

Gleich nach Wiederanpfiff hätte es aber 1:1 stehen müssen, doch Diop scheiterte aus kürzester Distanz innerhalb von zwei Sekunden an Bollmann. „Vielleicht wäre das Spiel dann anders gelaufen“, meinte Nolte fast schon resignierend. Und nur drei Minuten später wieder ein individueller Fehler, als sich die SVG-Innenverteidigung in der Zentrale erneut ausspielen ließ und Burhan Akbulut eben von der Strafraumgrenze abziehen konnte zum 2:0.

SVG lässt früh Köpfe hängen

Das 0:3 dann fast deckungsgleich zum 0:2, als Goldmann erneut von der Strafraumgrenze ungehindert abziehen konnte, der Ball unten links im SVG-Gehäuse einschlug. Bei beiden Toren sah SVG-Torwart Dennis Henze unglücklich aus, war aber wohl bei den angeschnittenen Bällen machtlos.

„Wir haben uns einmal mehr sehr dumm angestellt und viel zu früh die Köpfe hängen lassen“, analysierte Nolte ein Spiel, in dem die Gäste wahrlich zu packen gewesen wären, wenn nicht wieder die Gastgeber durch individuelle Fehler Geschenke verteilt hätten. So aber geht’s für die SVG jetzt schon ums nackte Überleben. 

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