Handball-Pokal der Männer: Bessere Tordifferenz sichert das Weiterkommen

Moringen setzt sich durch

Herr der Lüfte: Der Moringer Yanik Springer (am Ball) überspringt den Rhumetaler Abwehrblock mit Tim Isermann und Bjarne Kreitz. Foto: zje

Bovenden. Die Handballer des MTV Moringen stehen in der zweiten Runde des HVN-Pokals. Beim Turnier in der Sporthalle am Wurzelbruchweg in Bovenden setzte sich der Landesligist am Samstag aufgrund der besseren Tordifferenz knapp vor der punktgleichen Vertretung der ausrichtenden SG Spanbeck/Billingshausen durch.

Die Frage nach dem Weiterkommen war eigentlich schon nach der Auftaktpartie beantwortet. Zwischen den Gastgebern und den Moringer Jungs entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch. Dabei hatte Spanbeck lange Zeit die Nase vorne, ehe Youngster Yanik Springer sein Team sieben Sekunden vor dem Abpfiff mit dem Treffer zum 12:12 in das Siebenmeterwerfen rettete. Vom Punkt hatte die SG zwar die besseren Nerven, doch den Ausschlag gibt bei Punktgleichheit zunächst die Tordifferenz. Und da hatte der MTV Moringen mit fünf Toren Vorsprung die Nase vorn und Clemens Warnecke war mit dem Auftreten zufrieden.

„Das war vor allem in der Abwehr eine sehr ordentliche Leistung“, konstatierte Moringens Spielertrainer, dem nur zwei starke Keeper und acht Feldspieler zur Verfügung standen. „Unsere jungen Kräfte wie Maurice Bode und Yanik Springer haben sich sehr gut entwickelt. Wir können mit einem guten Gefühl in die Punktrunde gehen.“

MTV: Schmidt, Lorenz - Bode 3, Warnecke 8, Fröchtenicht 5, Kitke 1, Heiler 10/2, R. Goldmann 4, Kollstedt 1, Springer 8/3, Drews.

So ziemlich am anderen Ende der Skala dürfte die Gefühlslage bei der HSG Rhumetal anzusiedeln sein. Der favorisierte Verbandsligist schied mit drei Niederlagen sang- und klanglos aus. Die enttäuschenden Ergebnisse gegen Northeim II (6:8) und Spanbeck (6:11) blieben noch halbwegs im Rahmen. Das 2:14-Debakel gegen den Nachbarn aus Moringen hinterlässt aber einen faden Beigeschmack.

Ansprechender zog sich die Reserve des Northeimer HC aus der Affäre. Der Truppe von André Kühn gelang mit dem Sieg über den Lokalrivalen aus dem Rhumetal ein Achtungserfolg. In dem kleinen Derby war bis zum 5:5 vier Minuten vor dem Ende noch alles offen. Dann traf der NHC drei Mal in Serie. Domenik Zimmermann gelang nur noch Ergebniskosmetik. (zys)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.