Fußball-Oberliga: SVG Göttingen erwartet am Sonntag den TuS Bersenbrück

Mutig zum ersten Dreier

Mit Tempo zum ersten Saisonsieg: Göttingens Lamine Diop (links) gewinnt in dieser Szene das Laufduell gegen Wunstorfs Daniel McGuinness. Nach zwei Niederlagen und zuletzt einem Remis wollen die Schwarz-Weißen am Sonntag im Heimspiel gegen den TuS Bersenbrück den ersten Dreier perfekt machen. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Bei der SVG Göttingen ruhen die Hoffnungen auf dem zweiten Heimspiel. Denn am vierten Spieltag will der Fußball-Oberligist endlich den ersten Heimsieg perfekt machen, auch wenn am Sonntag (15 Uhr) mit dem TuS Bersenbrück ein ganz starkes Team im Stadion am Sandweg gastiert. „Wir haben schon beim 0:1 gegen Wunstorf nach der Pause gut gespielt. Das 1:1 in Heeslingen muss uns weiter Selbstvertrauen geben, dass wir auch mit starken Mannschaften mithalten können“, sagt Göttingens Trainer Knut Nolte vor dem Duell gegen den Tabellensechsten.

Anders als die SVG kassierte Heeslingen beim 1:4 gegen Spelle-Venhaus zuletzt eine schmerzhafte Niederlage – die erste nach zwei Siegen. „Vielleicht zweifeln sie jetzt ein wenig, wer weiß“, mutmaßt Nolte der aber ganz genau weiß, über wie viel Qualität der TuS verfügt. Emil Jula, der einst für den Drittligisten VfL Osnabrück spielte, zählt zu den stärksten Stürmern der Oberliga. In dieser Saison ist der Routinier aber im Wartestand. Wegen einer hartnäckigen Wadenverletzung stand der 37-Jährige erst 20 Minuten auf dem Platz. Mit Neuzugang Malik Urner haben die Bersenbrücker ihr linkes Mittelfeld verstärkt. Der 23-Jährige spielte zuvor bei der Reserve des VfL Osnabrück, bei der er sogar Kapitän war.

Wieder ohne Duymelinck

Einen starken Einstand mit zwei Toren in zwei Partien hatte bei der SVG Lucas Duymelinck. Doch der Neuzugang vom SSV Nörten, der bereits am vergangenen Sonntag in Heeslingen aus beruflichen Gründen fehlte, verpasst auch die Partie gegen Bersenbrück. Eine weitere Bundeswehrübung macht einen Einsatz unmöglich. Und weil Josu Vicuña zum zweiwöchigen Urlaub nach Spanien aufgebrochen ist, muss Nolte wieder improvisieren. Zumal auch der Einsatz von Rechtsverteidiger Alexander Burkhardt wegen einer Knieprellung fraglich, das Mitwirken von Nicola Grimaldi (Zerrung) und Benjamin Duell (Mittelhandbruch) ausgeschlossen ist.

Lamine Diop attestierte Nolte zuletzt eine ordentliche Leistung als Stürmer. Viel wird am Sonntag aber von der Defensive abhängen. Immerhin präsentierte sich die SVG-Abwehr um die Innenverteidiger Julian Keseling und Janek Brandt in den vergangenen beiden Partien relativ souverän. Auch Torhüter Dennis Henze, der erneut den Vorzug vor Omar Younes erhält, machte einen sicheren Eindruck. Was sich Nolte jetzt wünscht, das sind konstante Leistungen. „Wir haben uns zweimal nach der Pause gesteigert. Das zeigt auch, dass die Spieler fit sind. (raw)

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