Fußball-Oberliga vom Sonntag: Northeim gewinnt gegen Oldenburg mit 4:1

Nach der Pause souverän

Starkes Spiel: In Vertretung des gesperrten Marcel Braun übernahm Patrick Sieghan die Kapitänsbinde. Zum Heimsieg gegen Oldenburg steuerte er zwei Tore bei. Foto: zij

Northeim. Eintracht Northeim hat sich in der Fußball-Oberliga im Kampf um einen vorderen Platz zurückgemeldet. Nach dem 3:3 im Nachholspiel am Donnerstag in Rotenburg (siehe Artikel unten), gab es am Sonntag einen 4:1 (1:1)-Heimsieg gegen den VfL Oldenburg.

? Wie lief das Spiel?

! Die erste Halbzeit ging an die Gäste, die mehr dafür taten, erfolgreich zu sein. Northeim machte es den Oldenburgern oft leicht. Viele Fehlpässe in der Vorwärtsbewegung luden den VfL zu Kontern ein. Nach dem Rückstand (35.) wachte die Eintracht auf, hatte erst eine gute Gelegenheit, die noch vergeben wurde, und kam kurz vor dem Pausenpfiff durch Patrick Sieghan doch noch zum Ausgleich.

Im zweiten Abschnitt begann das Duell auf Augenhöhe. Nach und nach gewann Northeim aber die Oberhand. Meist war daran Patrick Sieghan beteiligt, der offensiv Dreh- und Angelpunkt war. Die Belohnung gab es in Form von weiteren Treffern. Oldenburg konnte nach der Pause nicht mehr an die ordentliche erste Halbzeit anknüpfen, während die Gastgeber sich deutlich steigerten.

? Ist das Ergebnis gerecht?

! Ja! Aufgrund des zweiten Durchgangs auf jeden Fall. Sicher war die Partie nicht das beste Heimspiel der Eintracht, doch am Ende zählen nur die drei Punkte. Nach der Pause machte das Team deutlich weniger Fehler. Das genügte, um die Oldenburger in Schach zu halten.

? Was fiel sonst noch auf?

!Die Northeimer hatten am Sonntag im Mittelfeld einen schweren Stand. Speziell dort machten sich die zahlreichen Ausfälle bemerkbar. Unter anderem Thorben Rudolph (Muskelverletzung, Saisonende), der sonst viele Angriffe einleitet, wurde schmerzlich vermisst. Das galt auch für Marcel Braun, der in Rotenburg seine zehnte gelbe Karte gesehen hatte und daher am Sonntag nur zuschauen durfte. Zwei gewichtige Ausfälle, die nur schwer zu kompensieren waren.

Als Glücksgriff erwies sich die Einwechslung von Christoph Ziegler, der zum zweiten Durchgang für Libasse N‘Diaye kam. Nach seinen Standardsituationen (Freistoß und Ecke) fielen erst die 2:1-Führung und dann auch noch das 3:1. (mwa)

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