Fußball-Oberliga: Eintracht Northeim tritt Samstag beim stark abstiegsgefährdeten Rotenburger SV an

Der nächste Auswärtssieg soll her

Klare Angelegenheit: Im Hinspiel ließen Thorben Rudolph (am Ball) und seine Eintracht gegen Rotenburg nichts anbrennen (5:0). Sonntag steigt das zweite Duell. Archivfoto: osx

Northeim. Ein Auswärtsspiel sieht der Spielplan der Fußball-Oberliga an diesem Wochenende für Eintracht Northeim vor. Daher stehen die Chancen gut, dass die Jungs von Trainer Wolfgang Schmidt auch tatsächlich zum zweiten Mal in diesem Jahr die Fußballschuhe für ein Pflichtspiel schnüren dürfen. Gastgeber ist am Samstag ab 14 Uhr der Rotenburger SV.

Die bisher angesetzten Heimpartien gegen Egestorf-Langreder (nun Ostermontag, 16 Uhr) und Jeddeloh (nun Ostersamstag, 13.30 Uhr) mussten abgesagt werden, weil der Platz im Gustav-Wegner-Stadion nicht bespielbar war. In Aktion war die Eintracht nur vor zwei Wochen in Wunstorf (2:1-Sieg).

? Wie ist die Ausgangslage?

! Die Eintracht fährt als Tabellensechster (31 Punkte aus 19 Spielen) zum Tabellen-15. (15 aus 21). Den RSV trennen zehn Punkte vom rettenden Ufer. Rotenburg gilt zudem nicht als besonders heimstark. Die Truppe von Trainer Jan Fitschen holte nur acht seiner Zähler auf eigenem Geläuf.

Northeim ist dagegen die drittbeste Auswärtsmannschaft der Liga (fünf Siege, drei Remis, zwei Niederlagen). Nur Hildesheim und Drochtersen/Assel sind hier noch stärker. „Wir fahren am Samstag natürlich als Favorit nach Rotenburg“, sagt auch Northeims Teammanager Hartmut Denecke unmissverständlich.

? Wie lief das Hinspiel?

! Mit Blick auf das Ergebnis ziemlich einseitig. Am 14. September feierte die Eintracht einen souveränen 5:0-Sieg. Melvin Zimmermann (2), Mehdi Mohebieh und Thorben Rudolph trafen, hinzu kam ein Rotenburger Eigentor. Besonders beachtenswert war das Resultat, weil Northeim eine Woche zuvor in Jeddeloh mit 0:5 die höchste Saisonpleite kassiert hatte, jedoch prompt die passende Antwort gab. Denecke warnt trotzdem: „Das Ergebnis aus dem Hinspiel täuscht. Rotenburg hat uns das Leben lange sehr schwer gemacht. Wir dürfen die auf keinen Fall unterschätzen. Die kämpfen um den letzten Strohhalm.“

? Wie sind die Teams drauf?

! Für die Rotenburger fällt die Antwort leicht: nicht gut! Der RSV hat 2015 bereits drei Spiele absolviert. Beim VfL Osnabrück II gab es ein 3:5 (nach 0:5-Rückstand) und einen 2:1-Erfolg gegen Arminia Hannover. So weit, so gut. Doch der jüngste Spieltag ließ die Stimmung ein wenig umschlagen. Im Derby beim TSV Ottersberg gab es ein 2:2 in einem schwachen Fußballspiel. Rotenburgs Kevin Klützke wurde danach so in der heimischen Presse zitiert: „Heute hat man deutlich gesehen, dass Ottersberg und wir nichts in der Oberliga zu suchen haben. Das reicht nicht.“

In Northeim sieht es besser aus. Das 2:1 in Wunstorf hat Auftrieb gegeben. Der Kader ist fast komplett. „Wir müssen nur noch abwarten, ob unsere Jungs, die ab und zu samstags arbeiten, frei bekommen“, sagt Denecke. Kandidaten sind Sebastian Marx, Christian Horst, Marcel Braun oder auch Benjamin Zackenfels. (mwa)

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