Fußball-Oberliga: Der Schnellcheck zur Eintracht-Niederlage gegen Heeslingen

Die nächste Heimpleite

Das 2:1 für Heeslingen: Eintracht-Keeper Christopher Meyer erreicht nur Mitspieler Linus Baar mit der Hand. So kann Dominik Bremer (rechts) ungestört einköpfen. Foto: zij

Northeim. Fußball-Oberligist FC Eintracht Northeim hat das erste Heimspiel unter Regie von Neu-Trainer Philipp Weißenborn verloren. Am Sonntagnachmittag setzte es eine 2:5 (1:3)-Heimniederlage gegen den Heeslinger SC. Dies war die dritte Pleite in Serie vor den eigenen Fans.

? Was tat sich in den 90 Minuten?

! Nach dem turbulenten vergangenen Wochenende mit der Entlassung von Trainer Malte Froehlich und dem anschließenden 3:1-Sieg im Spitzenspiel in Wunstorf waren viele der nur 175 Zuschauer optimistisch vor dem Duell mit Heeslingen. Nach 45 Minuten sah das aber anders aus.

Die Defensive der Northeimer ließ den Gästen viel zu viel Freiraum - und den nutzten diese aus. Und weil dann auch noch Keeper Meyer zwei Mal nicht den sichersten Eindruck hinterließ, ging es mit einem 1:3-Rückstand in die Pause. Das war unnötig, weil nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Rudolph durchaus weitere Chancen da waren, um erfolgreich zu sein. Wie man die konsequenter nutzt, zeigten die Heeslinger.

Die Hoffnung, dass in Durchgang zwei die Wende gelingt, war nach weiteren zehn Minuten und Gegentreffer Nummer vier hinfällig.

? Geht das Ergebnis so in Ordnung?

! Ja! Heeslingen spielte einfach effektiver als die Heimelf. Daher war der Sieg verdient. Als größte Baustelle erwies sich einmal mehr die Northeimer Defensive. 22 Gegentore nach elf Spielen sind einfach zu viel. Das macht schon deutlich, warum die Eintracht nicht ein paar Punkte mehr auf dem Konto hat.

? Was änderte Trainer Philipp Weißenborn im Vergleich zu seinem Vorgänger Malte Froehlich?

! Nicht viel. Er stellte die Viererkette in der Abwehr um. Kapitän Christian Horst rückte eins vor und agierte als Sechser. Patrick Hofmann übernahm den freien Posten in der Innenverteidigung. Thorben Rudolph rückte ein wenig zurück und spielte im Mittelfeld. Offensiv rechts durfte Martin Wiederhold für Hanno Westfal ran.

? Gab es denn wenigstens irgendetwas Positives?

! Ja! Mit Nils Hillemann und Carim Blötz kehrten zwei zuvor lange verletzte Spieler in den Kader zurück. Blötz durfte dann sogar eine Halbzeit ran, Hillemann kam für 30 Minuten und traf. (mwa)

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