Fußball-Oberliga: Fragen und Antworten vor dem Heimspiel am Samstag gegen die SVG Göttingen

Derby gegen Göttingen: Der nächste Versuch für Eintracht Northeim

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Szene aus dem Pokalspiel: Nils Hillemann nimmt den Ball gekonnt mit der Brust an. Am Ende schied die Eintracht gegen den Nachbarn aus Göttingen mit Josu de las Heras aus. 

Northeim. Vier Spiele, drei Siege, 10:4 Tore! Eigentlich kann man bei Fußball-Oberligist FC Eintracht Northeim mit dem Saisonstart recht zufrieden sein. Wenn da bloß nicht das Pokalaus in der zweiten Runde gegen den Lokalrivalen SVG Göttingen gewesen wäre.

Damals unterlag man am 29. Juli im Elfmeterschießen. Samstag (17.30 Uhr) haben die Northeimer Gelegenheit zur Revanche. Im Gustav-Wegner-Stadion steigt das erste Derby um Punkte in dieser Spielzeit.

Wie ist die Ausgangslage vor dem Duell?

Die Eintracht ist (mal wieder) Favorit. Immerhin spielt der Vizemeister gegen einen Fast-Absteiger, der erst am letzten Spieltag der Vorsaison den Klassenerhalt sicherte. Auch jetzt sprechen die Zahlen für die Heimelf. Der Dritte hat den Drittletzten (erst ein Punkt) zu Gast.

Und dennoch scheinen die Derbys die oft zitierten eigenen Regeln zu haben. Denn da hatten die Northeimer in den vergangenen acht Duellen nur zwei Mal die Nase vorn: im März beim 3:1 in Göttingen sowie im Februar 2015 beim 3:0, ebenfalls am Sandweg. Und sonst? Aus den letzten vier Heimspielen holte die Eintracht nur zwei Punkte. Einen davon beim 1:1 in der vergangenen Saison. Übrigens am 9. September und damit Samstag vor exakt einem Jahr. Damals glich Rudolph erst in der 90. Minuten per Strafstoß die Göttinger Führung aus.

Warum klappt es am Samstag mit einem Heimsieg?

Weil die Mannschaft trotz ihres sehr niedrigen Durchschnittsalters sehr gefestigt wirkt. Das wurde nicht zuletzt bei der 1:2-Niederlage beim SC Spelle-Venhaus deutlich. Da kassierte die Truppe zwar in einer Schwächephase zwei Gegentreffer, spielte aber weiter nach vorn und erzielte den Anschlusstreffer. Hinterher erkannte auch Spelle-Coach Röttger an, dass wohl noch der Ausgleich gefallen wäre, wenn die Partie fünf Minuten länger gedauert hätte. Das macht Mut, dass es diesmal mit drei Heimpunkten gegen die SVG klappt.

Das sieht auch Philipp Weißenborn, Eintrachts sportlicher Leiter, so. Er hat mit einem Augenzwinkern sogar noch einen Grund gefunden. „Weil es diesmal kein Elfmeterschießen gibt“, sagt er mit Blick auf das Pokalduell. Und weiter: „Die Jungs sind gut drauf und können frei aufspielen. Sie müssen versuchen, nicht immer daran zu denken, dass es gegen die SVG geht. Wenn das gelingt und sie locker bleiben, dann läuft das.“

Was kann man sonst noch zum Derby sagen?

Einige Spieler sind mit Sicherheit besonders motiviert, treten sie doch gegen ihre alten Clubs an. Zuerst sind hier Florian Mackes und Martin Wiederhold zu nennen, die im Sommer aus Göttingen nach Northeim wechselten. Den entgegengesetzten Weg ging Rafael Sieghan.

Wieder mit an Bord ist Samstag Eintracht-Kapitän Christian Horst, der aus dem Urlaub zurück ist. Vor seinem Comeback steht Carim Blötz, für den das Derby aber eine Woche zu früh kommt. 

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