Fußball-Oberliga: Eintracht Northeim kassiert mit dem 1:2 die erste Saisonniederlage

Nichts zu holen in Spelle

Nichts zu holen in Spelle: Der FC Eintracht Northeim um Trainer Malte Froehlich kassierte am Sonntag in Spelle die ersten Saisonniederlage, Archivfoto: zje

Spelle. Am vierten Spieltag der Saison in der Fußball-Oberliga hat der FC Eintracht Northeim die erste Niederlage kassiert. Im Duell des Vizemeisters gegen den Vorjahres-Dritten verlor die Mannschaft von Trainer Malte Froehlich am Sonntag verdient mit 1:2 (0:0) beim SC Spelle-Venhaus.

Bereits in den vergangenen beiden Jahren war die Eintracht bei dem Club nahe der holländischen Grenze leer ausgegangen (4:5, 0:2). „Die Niederlage wirft uns aber sicher nicht um. Ich habe eine gute Northeimer Mannschaft gesehen“, bilanzierte Co-Trainer Nils Reutter.

Die Eintracht hatte in Durchgang eins mehr vom Spiel, Spelle lauerte auf Konter. Die erste dicke Chance gehörte dann auch der Eintracht. Als Spelles Keeper Gellhaus einen Ball abprallen ließ, war Paul Mähner zur Stelle, konnte den Nachschuss aber nicht am Torhüter vorbeischieben (15.). Auch zehn Minuten später war Gellhaus auf dem Posten, als er einen langen Ball vor dem heraneilenden Melvin Zimmermann wegspitzeln konnte.

In den zweiten 45 Minuten verschoben sich die Kräfteverhältnisse zugunsten der Gastgeber. Mit kleinen Fouls im Mittelfeld brachten sie das Northeimer Aufbauspiel früh ins Stocken und taten selbst mehr für die Offensive. Die Führung kam dann auch nicht unverdient. Nach einem Freistoß hatte die Eintracht-Defensive den am langen Pfosten lauernden Christoph Ahrens nicht auf dem Schirm. Der ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und traf (66.).

In der Folge musste die Eintracht froh sein, nicht noch höher in Rückstand zu geraten. Erst verhinderte der linke Pfosten das 0:2, Sekunden später war Keeper Jannik Strüber zur Stelle und beendete die Chancen-Serie der Speller (72.). In der 78. Minute war es dann aber passiert. Nach einem Northeimer Ballverlust im Mittelfeld schaltete Spelle schnell um. Sascha Wald, Top-Torjäger der vergangenen Oberligasaison, war nicht mehr aufzuhalten und netzte zum 2:0 ein.

Das war die Entscheidung, hielt den SCSV aber nicht davon ab, weiter nach vorn zu spielen. Nur zwei Zeigerumdrehungen später war es nun der rechte Torpfosten, der Gegentreffer Nummer drei im Weg stand.

Im Endspurt war die Eintracht dann sichtlich um den Anschlusstreffer bemüht, der Marc-Jannik Grunert mit einem Schuss aus 20 Metern auch gelang (90.+1). Doch gefährlich wurde es für Spelle nicht mehr.

Eintracht: Strüber - Mackes (73. Goddon), Baar, Hofmann, Westfal - Steinhoff, Grunert, Rudolph (82. Herrdum), Jäkel (52. Wiederhold) - Zimmermann, Mähner

Tore: 1:0 Ahrens (66.), 2:0 Wald (78.), 2:1 Grunert (90.+1). (mwa)

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