15. Niederlage für die SVG?

Oberliga: Schlusslicht Göttingen am Donnerstag in Wunstorf zu Gast

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Umzingelt: Göttingens Ali Ismail (schwarzes Trikot), hier gegen zwei Heeslinger, reist mit seiner Mannschaft zum Nachholspiel nach Wunstorf zum 1. FC.

Göttingen. Bereits am Donnerstag um 20 Uhr steht für die SVG Göttingen das Nachholspiel in der Fußball-Oberliga beim 1. FC Wunstorf auf dem Programm.

Dort droht die 15. Niederlage im 21. Saisonspiel. Über die weiteren Ostertage hingegen können sich die Spieler ausruhen. Nach dem unglücklichen 1:2 am vergangenen Wochenende bei Lupo Martini Wolfsburg will der Tabellenletzte seinen dort erkennbaren Aufwärtstrend auch gegen Wunstorf fortsetzen. Wichtig wird sein, endlich vor dem gegnerischen Tor zielstrebiger zu agieren. Gleichwohl weiß SVG-Abteilungsleiter Thorsten Tunkel um die Schwere dieser Aufgabe. Zwar gab es im Hinspiel eine überaus unglückliche 0:1-Niederlage, doch hat sich Wunstorf zu eines der Teams mit reellen Aufstiegschancen in die Regionalliga gemausert. Der 1. FC hat daher auch neben dem VfL Oldenburg, Arminia Hannover und Lupo Martini Wolfsburg einen Lizenzantrag für die Regionalliga gestellt. Hingegen haben der SC Spelle-Venhaus und auch der TuS Bersenbrück auf einen Lizenzantrag verzichtet.

In Wunstorf ist SVG-Kapitän Florian Evers aufgrund seiner fünften Gelben Karte gesperrt, Rafael Sieghan ist im Urlaub. Dafür ist Yannick Hogreve nach längerer Verletzungspause wieder einsatzfähig..

Nur die offizielle Bestätigung

Was die HNA bereits in ihrer Samstagausgabe vermutet hatte, ist von offizieller Seite nun auch bestätigt worden. Dennis Erkner, derzeit Trainer beim Fußball-Landesligisten SC Hainberg, wird zum 1. Juli 2018 neuer Trainer beim Oberligisten SVG Göttingen unabhängig von der Ligazugehörigkeit in der kommenden Saison. Denn die Sandweg-Elf ist Schlusslicht und kaum noch vor dem Abstieg in die Landesliga zu retten.

„Dennis und ich kennen uns schon ziemlich lange, und wir haben immer mal darüber geredet, dass wir gern mal zusammenarbeiten würden, wenn es von beiden Seiten passt. Nachdem Dennis dem SC Hainberg mitgeteilt hat, dass er dort zum Saisonende aufhört, haben wir ein Gespräch geführt und uns sehrkonstruktiv ausgetauscht. Wir sind außerordentlich glücklich, dass wir Dennis überzeugen konnten, den Weg ab Juli gemeinsam zu gehen“, so SVG-Abteilungsleiter Thorsten Tunkel in der Pressemitteilung des Vereins. Dort heißt es weiter: „Dennis Erkner passt zu 100 Prozent in unser Anforderungsprofil. Er hat nachhaltig bewiesen, dass er Spieler besser macht. Nach dem Gespräch bin davon überzeugt, dass wir auch einen wunderbaren Vereinskameraden gewinnen“, so der 2. Vorsitzende Karl Würzberg.

Für Erkner haben mehrere Aspekte eine Rolle gespielt, dem Oberligisten zuzusagen. So böte der Sandweg mit seinem Kunstrasenplatz ideale Trainingsbedingungen, das Umfeld stimme und in der Mannschaft mit den jungen Spielern stecke ein großes Potenzial. Gleichwohl wolle er sich bis zum Saisonende ganz und gar auf seine derzeitige Arbeit beim SC Hainberg konzentrieren. (wg/gsd)

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