Fußball-Oberliga: Eintracht Northeim empfängt am Sonntag ab 14 Uhr den SSV Jeddeloh zum Duell

Da ist noch eine Rechnung offen

Das ging schief: Das Heimspiel gegen Spelle-Venhaus, in dem dieses Bild entstand, verlor Marc-André Strzalla (links) mit seiner Eintracht. Sonntag gegen Jeddeloh soll das anders aussehen. Archivfoto: zij

Northeim. Auftakt geglückt, ran an die nächste Aufgabe! Nachdem Eintracht Northeim am vergangenen Sonntag das erste Spiel des Jahres 2015 in der Fußball-Oberliga mit 2:1 in Wunstorf gewonnen hat, soll es jetzt auch endlich auf heimischem Geläuf losgehen.

Vor zwei Wochen musste die Partie gegen Egestorf-Langreder wegen schlechter Platzverhältnisse noch ausfallen, doch nun sieht es deutlich besser aus. Die Chancen stehen gut, dass das Spiel gegen den SSV Jeddeloh am Sonntag um 14 Uhr im Gustav-Wegner-Stadion auch tatsächlich angepfiffen wird.

Wie ist die Ausgangslage?

Die Eintracht rangiert auf Platz fünf (31 Punkte) und empfängt mit dem SSV Jeddeloh den Tabellenzweiten (42 Punkte). Die Gäste aus dem Norden liefern sich an der Spitze einen spannenden Dreikampf um den Titel mit Drochtersen/Assel (46 Punkte) und den drittplatzierten Hildesheimern (41). Gegen eine Meisterschafts-Sause hätte man beim SSV nichts einzuwenden, aufsteigen möchte man allerdings nicht, wie der Verein jetzt bekannt gab (siehe Hintergrund oben links). Jetzt muss man abwarten, wie die Spieler es in puncto Motivation aufnehmen, dass ihr sportliches Ziel Regionalliga-Aufstieg hinfällig ist.

Wie verlief das Hinspiel?

Das fand am 6. September statt, dem bisherigen Tiefpunkt für Eintracht Northeim in dieser Saison. Die Jungs von Trainer Wolfgang Schmidt standen über 90 Minuten neben sich und unterlagen am Ende völlig verdient mit 0:5. Hinzu kam, dass Sebastian Marx auch noch die Ampelkarte sah und vorzeitig vom Feld musste. Diese Pleite knabbert bis heute an den Kickern und Verantwortlichen. „Das war ein rabenschwarzer Tag. Da ging einfach gar nichts“, erinnert sich Teammamanger Hartmut Denecke, verspricht aber gleichzeitig: „So etwas passiert uns nicht noch einmal.“

Wie sind die Teams drauf?

Bei der Eintracht ist die Stimmung nach dem Auftaktsieg beim Tabellenvierten in Wunstorf gut. Trainer Schmidt hat bei der Aufstellung die Qual der Wahl. Außer Dennis Flügge (Sprunggelenksverletzung) ist der Kader komplett.

Jeddeloh spielt zweifelsohne eine ganz starke Saison, verlor zuletzt aber ein wenig an Schwung. In diesem Jahr hat der SSV bereits zwei Spiele absolviert, aber noch keins gewonnen. Bei Arminia Hannover gab es nach 1:3-Rückstand immerhin noch einen Punkt (3:3), doch am Samstag folgte „nur“ ein Heim-0:0 gegen Kellerkind Ottersberg. Trainer Olaf Blancke monierte nach der Partie in der heimischen Presse, dass die Präzision im Kombinationsspiel gefehlt habe. Der letzte entscheidende Pass in die Spitze, der dann zum Torerfolg führt, blieb aus. Daher müsse man mit dem Remis zufrieden sein.

Was gibt es sonst noch?

Sonntag treffen mit Julian Bennert (Jeddeloh/14) und Melvin Zimmermann (13) zwei der erfolgreichsten Torschützen der Liga aufeinander. Bennert musste zuletzt wegen einer Gelb-Sperre pausieren, darf nun aber wieder ran. (mwa)

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