Fußball: SVG Göttingen am Sonntag in Wunstorf

Nolte: So macht die Oberliga Bock!

Jan-Niklas

Göttingen. Nach drei Spieltagen Tabellenführer in der Fußball-Oberliga: Die SVG Göttingen hätte den Start in der fünfthöchsten Liga eigentlich gar nicht besser meistern können – oder etwa doch? „Vielleicht hätten wir noch besser loslegen können“, schränkt SVG-Trainer Knut Nolte ein. „Denn mit ein wenig Glück hätten wir Arminia Hannover auch schlagen können“, sagt der Coach des Landesliga-Meisters im Rückblick auf das 1:1 vom vergangenen Samstag. Doch auch das Remis dürfte den Schwarz-Weißen Auftrieb geben für das Duell am Sonntag (15 Uhr) beim 1. FC Wunstorf.

Genau wie die SVG ist auch Wunstorf noch ungeschlagen. Dem 1:1 zum Auftakt bei Egestorf/Langreder folgte ein 2:0-Heimsieg über Regionalliga-Absteiger FT Braunschweig. Und zuletzt ein 1:1 bei Lupo Wolfsburg. Nolte bescheinigt dem kommenden Kontrahente eine robuste Defensive. „Das wird ein hartes Stück Arbeit für uns werden“, vermutet der Coach. Beim 1. FC fehlte in den ersten drei Partien verletzungsbedingt mit Daniel Boateng der beste Angreifer der vergangenen Saison (15 Tore). Vielleicht ein Grund für die bislang eher mageren vier Treffer.

Schiller fehlt, Evers fraglich

Knut Nolte ist das alles egal. Auch die Tatsache, mit seinem Überraschungsteam jetzt schon die zweite Woche die Liga anzuführen, lässt ihn kalt. „Für uns geht es ja gar nicht darum, Tabellenführer zu sein. Wir wollen schnell Punkte für den Klassenerhalt sammeln. Aber klar: So macht die Liga Bock!“

Noch mehr Lust auf die Oberliga hätte Nolte vermutlich genau dann, wenn er seine Erfolgself nicht umbauen müsste. Doch weil Torschütze Martin Schiller gegen Arminia in der Nachspielzeit Gelb-Rot sah, sucht Nolte nun nach einem Ersatz für die rechte Mittelfeldseite. Als Kandidaten bieten sich die Neuzugänge Jan-Niklas Linde und Benjamin Zackenfels sowie Jan-Patric Ziegler an. „Da haben wir mehrere Optionen“, sagt Nolte, der zudem auf den zuletzt urlaubenden Marco Galante bauen kann.

Bangen muss die SVG aber um Florian Evers. Wegen einer Blessur am Sprunggelenk konnte der torgefährliche Mittelfeldspieler in dieser Woche nur reduziert trainieren. An der Zielsetzung für das zweite Auswärtsspiel ändert dies aber nichts. „Wir werden zwar nicht mehr unterschätzt, können in Bestform aber überall punkten. Wenn wir wieder kompakt agieren, dann können wir auch in Wunstorf bestehen“, sagt Nolte optimistisch. (raw) Foto: zje/nh

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