Northeim erwartet Oldenburg zum letzten Heimspiel

Gegen eine Verlängerung der aktuellen Saison hätten sie bei Eintracht Northeim derzeit wohl nur wenig einzuwenden. Nicht die Spieler um Kapitän Patrick Sieghan und auch nicht das Trainerteam um den scheidenden Coach Wolfgang Schmidt. Nach dem 4:2 über Heeslingen am Donnerstag ist Eintracht seit acht Partien ungeschlagen. In der Tabelle ging’s rauf auf den vierten Rang. Und auch nicht ganz unwesentlich: Die Northeimer haben in der Rangliste den Nachbarn der SVG Göttingen hinter sich gelassen. Die Nummer eins in Südniedersachsen: es läuft bei Eintracht!

„Diesen Tabellenplatz wollen wir in den letzten drei Partien verteidigen“, sagt Schmidt, der gleich ergänzt, dass dies ein durchaus schwieriges Unterfangen sei. Am Sonntag (14 Uhr) geht’s gegen den VfL Oldenburg – zum letzten Mal in dieser Saison. Danach folgen noch zwei Auswärtspartien. Erst beim TuS Lingen und am letzten Spieltag müssen die Northeimer bei Arminia Hannover ran.

Der Blick auf die Tabelle verrät: Alle Gegner sind noch nicht endgültig gesichert, auch nicht die Oldenburger (39 Punkte), die sieben Zähler Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz haben. Erst recht nicht Lingen (36) und Arminia, die mit 32 Zählern den ersten Abstiegsplatz belegt.

0:2-Pleite in der Vorrunde

In der Vorrunde ging die Eintracht in Oldenburg bei der 0:2-Niederlage leer aus. „Wir müssen erst einmal sehen, wer gegen Oldenburg auflaufen kann“, sagt Schmidt mit Blick auf das eigene Team. Mittelfeldspieler Marc-Jannick Grunert musste gegen Heeslingen bereits nach 18 Minuten verletzt raus. Dagegen überzeugte Vincent Leifholz in seinem ersten Spiel als rechter Verteidiger. Und Marc-Andre Strzalla, der nach fast sechs Monaten Verletzungspause als linker Verteidiger eine gute Leistung zeigte, auch wenn er den Elfmeter verursachte. „Die haben das beide sehr gut gemacht“, lobte Schmidt, der von seinem Team überzeugt ist. „Wir wollen ein geiles Finale spielen. Das wird uns gelingen.“ (raw)

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