460 Zuschauer

Northeim schlägt die SVG Göttingen im Oberliga-Derby mit 4:1

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Zwei Protagonisten im Blickpunkt: Thorben Rudolph (re.) und Florian Evers beim Kopfballduell. In der 53. Minute beharkten sich beide heftig. Rudolph hatte Glück, nicht Rot bekommen zu haben. Danach traf er per Traum-Freistoß zur Northeimer 3:1-Führung.

Northeim. Eintracht Northeim hat die erste Niederlage in der Fußball-Oberliga (1:2 in Spelle) gut weggesteckt und im Derby die SVG Göttingen vor 460 Zuschauern hochverdient mit 4:1 (1:1) geschlagen.

Für die Eintrachtler waren Torjäger Melvin Zimmermann (35.), Neuzugang Paul Mähner (48.), Thorben Rudolph (59.) und Linus Baar (88.) erfolgreich. Für die Schwarz-Weißen vom Göttinger Sandweg hatte Yannik Freyberg zuvor für die Führung gesorgt (28.).

„Das war ein Arbeitssieg“, war Northeims Coach Malte Froehlich zufrieden. Seiner Mannschaft ist damit auch die Revanche für das Pokal-Aus vor Saisonbeginn geglückt, als die Rot-Gelben nach Elfmeterschießen verloren (wie schon ein Jahr zuvor). Am Erfolg der Eintracht gab es am Samstag überhaupt nichts zu deuteln, auch wenn sie sich in der ersten halben Stunde schwer getan hatte.

Zwei Northeimer Traumtore

Melvin Zimmermanns Traumtor aus gut 20 Metern in den linken Winkel war dann der Brustlöser für die Gastgeber, die in der zweiten Halbzeit stark auftrumpften. Mähner war nach Zimmermann-Flanke zum 2:1 erfolgreich. Rudolph gelang das zweite Traumtor für Eintracht mit einem direkt in den rechten Winkel verwandelten Freistoß. Allerdings monierten die SVGer, dass der Northeimer eigentlich gar nicht mehr auf dem Feld hätte stehen dürfen. Sechs Minuten vorher leistete er sich in der Emotion eine Tätlichkeit gegen Florian Evers, den er umstieß, nachdem dieser ihn zuvor am Trikot festgehalten hatte. Für beide gab es nur Gelb – Glück für Rudolph. Baar traf dann kurz vor Schluss per Kopf zum 4:1.

Die SVG hatte in der zweiten Hälfte keine gute Torchance mehr, was auch für die starke Defensive der Eintracht sprach. „Wir hätte das 1:0 in die Pause bringen müssen“, war SVG-Trainer Knut Nolte angefressen. „In der ersten Halbzeit waren wir besser.“ Eintracht-Kapitän Christian Horst: „SVG war ja für uns immer ein unangenehmer Gegner. Jetzt waren wir endlich mal dran.“ (haz/gsd)

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